Neuer Klub für Danilho Doekhi: Ex-Union-Profi geht nach Italien

Beim 1. FC Union Berlin war Danilho Doekhi in den vergangenen vier Jahren fast nicht zu ersetzen. Im Sommer 2022 von Vitesse Arnheim gekommen, entwickelte er sich rasch zu einem der torgefährlichsten Verteidige...

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Neuer Klub für Danilho Doekhi: Ex-Union-Profi geht nach Italien

Beim 1. FC Union Berlin war Danilho Doekhi in den vergangenen vier Jahren fast nicht zu ersetzen. Im Sommer 2022 von Vitesse Arnheim gekommen, entwickelte er sich rasch zu einem der torgefährlichsten Verteidiger der Fußball-Bundesliga. Defensiv war auf den 28-Jährigen immer Verlass, offensiv war er bei Eckbällen und Freistößen eine Gefahr für jede gegnerische Abwehrreihe. Vor zwei Wochen lief sein Vertrag in Köpenick aus. Dass es nicht zu einer nochmaligen Verlängerung bei Union kommen würde, hatte sich schon Monate zuvor angedeutet.

Nun steht der neue Klub des gebürtigen Niederländers fest. Doekhi wechselt bei erfolgreich verlaufendem Medizincheck zu Lazio Rom in die Serie A. In den sozialen Medien tauchten zu Wochenbeginn bereits erste Videos auf, wie Doekhi von Verantwortlichen des Vereins vom Flughafen abgeholt wird.

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Der italienische Hauptstadtklub belegte in der vergangenen Saison nur Platz neun in der Abschlusstabelle, verpasste so das internationale Geschäft. Die einzige Möglichkeit, doch noch in die Europa League zu rutschen, verpasste Lazio durch eine 0:2-Niederlage gegen Inter Mailand im italienischen Pokalfinale. Doekhi trifft bei seinem neuen Verein auf Trainer Gennaro Gattuso, der das Amt von Maurizio Sarri übernahm. Dessen zweites Intermezzo bei Lazio war mit dem Verpassen des internationalen Geschäfts erfolglos verlaufen.

Leite hat noch keinen neuen Verein gefunden

Während Doekhi also weiterhin in einer der Top-5-Ligen Europas auflaufen wird, hat Diogo Leite noch keinen neuen Arbeitgeber gefunden. Über Jahre einer von Doekhis Partnern in der Dreierkette bei Union, hatte auch der Portugiese seinen Vertrag bei den Eisernen nicht mehr verlängert. Jüngst stand ein Wechsel nach Saudi-Arabien im Raum, der sich laut Transferexperte Fabrizio Romano allerdings zerschlagen haben soll.

Nachfolger von Doekhi und Leite sind bei Union die beiden Neuzugänge Marvin Friedrich (Borussia Mönchengladbach) und Zeno Van Den Bosch (Royal Antwerpen), wobei der neue Trainer Mauro Lustrinelli in seinem bevorzugten 4-2-2-2-System nur noch zwei Innenverteidiger in der Startelf benötigt. Hier streiten sich Friedrich und Van Den Bosch mit Leopold Querfeld, Stanley Nsoki und Oluwaseun Ogbemudia um die Plätze.

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