Miteinander statt gegeneinander: "13 Fragen" von ZDF-Unbubble

TV-Tagebuch Miteinander statt gegeneinander: "13 Fragen" von ZDF-Unbubble Dieses Debattenformat bringt Leute mit verschiedenen Meinungen zusammen und zeigt, wie aus Kontroversen ein Dialog entstehen ka...

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Miteinander statt gegeneinander: "13 Fragen" von ZDF-Unbubble

TV-Tagebuch

Miteinander statt gegeneinander: "13 Fragen" von ZDF-Unbubble

Dieses Debattenformat bringt Leute mit verschiedenen Meinungen zusammen und zeigt, wie aus Kontroversen ein Dialog entstehen kann

Eine Frau und ein Mann stehen vor einem schwarzen Geländer. Hinter ihnen sind ein grünes Feld und ein gelbes Feld zu sehen und in der Mitte steht die Zahl 13.
Salwa Houmsi und Jo Schück moderieren das Format "13 Fragen". Seit diesem Jahr ist auch Wyn Matthiesen dabei.

Können sich eine Drag Queen und ein konservativer Journalist bei der Frage "Reicht es mit der Sichtbarkeit der LGBTQ+-Community?" einig werden? Das Debattenformat 13 Fragen von ZDF-Unbubble versucht zumindest, einen Kompromiss zu finden. Dazu werden sechs Gäste eingeladen, die ihre Meinung zum jeweiligen Thema öffentlich diskutieren. Drei davon vertreten dann die Pro-Seite zur Fragestellung und stehen im grünen Feld und drei die Kontra-Seite im gelben Feld.

In jeder Episode werden dann 13 Fragen gestellt, zu denen sich die Teilnehmenden positionieren dürfen. Nach einzelnen Fragen oder Argumenten entscheiden sie, ob sie einen Schritt nach vorne machen, um Zustimmung zu signalisieren oder einen Schritt zurückgehen, um Ablehnung auszudrücken. Ziel jeder Folge ist es, dass sich die Beteiligten im Laufe der Debatte immer weiter aufeinander zubewegen und damit einen Kompromiss finden. Ein guter Versuch, das Miteinander zu stärken und zu zeigen, dass sich Debatten außerhalb der eigenen Bubble auch auszahlen können.

Zu viel Regenbogen?

"Haben wir zu viel Regenbogen in unserer Öffentlichkeit?", fragt Moderatorin Salwa Houmsi die Teilnehmenden in der letzten Folge. Diese sind sich einig: Queere Sichtbarkeit ist wichtig. Vor allem für jene Menschen, die noch in ihrem Findungsprozess sind und Vorbilder brauchen. Doch gerade die jährliche CSD-Parade sei in den letzten Jahren vermehrt zu einem reinen Party-Event geworden und hätte ihren eigentlichen Sinn verloren, meint darauf etwa die Gegenseite. Ob die beiden Parteien letztendlich einen Kompromiss finden konnten, ist in der ZDF-Mediathek oder auf Youtube nachzuschauen. (Johanna Edelsbrunner, 11.7.2026)

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