Microsoft Insights: Outlook-Funktion wird kostenpflichtig - Golem.de

Als Ersatz für den Wegfall der bislang in Outlook integrierten Funktion sollen sich Anwender eine kostenpflichtige Copilot-Lizenz zulegen. Microsoft Insights wird durch den KI-Assistenten Copilot ersetzt....

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Microsoft Insights: Outlook-Funktion wird kostenpflichtig - Golem.de

Als Ersatz für den Wegfall der bislang in Outlook integrierten Funktion sollen sich Anwender eine kostenpflichtige Copilot-Lizenz zulegen.

Microsoft Insights wird durch den KI-Assistenten Copilot ersetzt. (Bild: DANIEL DORKO/Hans Lucas/AFP via Getty Images)

Microsoft Insights wird durch den KI-Assistenten Copilot ersetzt. Bild: DANIEL DORKO/Hans Lucas/AFP via Getty Images

Microsoft Insight, eine Office-Funktion zur Anzeige von relevanten E-Mails und Dateien in den Besprechungsdetails eines Kalendereintrages, wird Anfang September 2026 eingestellt. Von der Änderung sind die Outlook-Versionen auf allen Plattformen und Microsoft Teams betroffen, teilte der Konzern mit(öffnet im neuen Fenster).

Als Ersatz benötigen Anwender eine kostenpflichtige 365-Copilot-Lizenz, um die von Microsoft empfohlene KI-Funktion zur Vorbereitung auf ein Meeting nutzen zu können. Copilot fasse dabei alle relevanten Besprechungsinhalte, Aufgaben und Dokumente zur Vorbereitung eines Meetings zusammen, auf die der Nutzer Zugriff hat.

Bis Anfang August 2026 möchte Microsoft(öffnet im neuen Fenster) zudem die Copilot-Integration in das Fenster zum Verfassen neuer E-Mails abgeschlossen haben. Anwender sollen dann in Echtzeit E-Mail-Inhalte mit KI-Unterstützung erstellen können, wofür ein extra Eingabebereich direkt im E-Mail-Editor zur Verfügung stehen soll.

Support-Ende für Microsoft-Produkte

Microsoft treibt die Integration seines KI-Assistenten Copilot in die eigenen Produkte immer weiter voran. Dieser gilt allerdings, auch in seiner Business-Variante, laut Microsoft lediglich als Unterhaltungsprodukt. Dennoch plant der Konzern, den KI-Agenten eigene Lizenzen für M365 zu geben, um KI-Agenten wie virtuelle Mitarbeiter behandeln und abrechnen zu können.

Der Konzern kündigte im Juli 2026 das Support-Ende für zahlreiche weitverbreitete Produkte an. Darunter befinden sich auch die Office-Versionen Office 2021 und Office LTSC 2021 sowie Windows 11 24H2. Diesen Produkten wird der Konzern keine Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen mehr bereitstellen.