Kran hebt erstes barrierefreies Spielplatzschiff auf Schulgelände in Diepholz

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Kran hebt erstes barrierefreies Spielplatzschiff auf Schulgelände in Diepholz

Stand: 09.09.2026, 19:00 Uhr

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Noch schwebt das Schiff über seinem Platz im Garten der Paul-Moor-Schule.

Noch schwebt das Schiff über seinem Platz im Garten der Paul-Moor-Schule. © Lebenshilfe

Die Playmobil-Stiftung hat der Paul-Moor-Schule ein barrierefreies Holzschiff geschenkt. Es ist das erste dieser Art, das die Stiftung je hat bauen lassen.

Diepholz – „Schiff ahoi“ heißt es nun auf dem Gelände der Paul-Moor-Schule der Lebenshilfe in der Straße „Am Weizenkamp 6“. Dort hat ein großes Holzschiff seinen festen Platz gefunden, das den Kindern künftig als inklusives Spielgerät dienen wird. Das Schiff hat recht große Ausmaße, sodass sich seine Einrichtung auf dem Schulgelände ziemlich aufwendig gestaltete.

So dürfte sich manch Verkehrsteilnehmer am Montagvormittag über die Umleitung auf der Straße „An der Bahn“ gewundert haben. Doch kein Unfall war der Auslöser für die Straßensperrung, vielmehr war es ein Glücksfall. Die Firma FHS aus Arnsberg hatte das Holzschiff per Lkw angeliefert und diesen auf Höhe des Schulgeländes platziert. Außerdem stand etwas weiter ein zweiter Lkw, beladen mit Palmen, doch dazu später.

Zudem war ein Kran bestellt worden, der dann das Holzschiff vom Lkw auf das Gelände hob. Hier hatten die Arbeiter der Firma Wegener aus Drebber zuvor schon aufwendige Landschaftsarbeiten ausgeführt, sodass das Schiff direkt auf seinen vorgesehenen Platz schweben konnte.

Freuen sich über das neue, inklusive Spielplatzschiff: Jan Holthaus (Paul-Moor-Schule, v.l.), Marie Isabell Kahl (Fundraiserin), Eva Brischke-Bau (Geschäftsführerin), Silke Sander (Öffentlichkeitsarbeit).

Freuen sich über das neue, inklusive Spielplatzschiff: Jan Holthaus (Paul-Moor-Schule, v.l.), Marie Isabell Kahl (Fundraiserin), Eva Brischke-Bau (Geschäftsführerin), Silke Sander (Öffentlichkeitsarbeit). © Lebenshilfe

Aber was war der Hintergrund dieser Aktion, die ihren Ursprung vor etwa zweieinhalb Jahren hatte? Seinerzeit hatten sich Marie Isabell Kahl von der Lebenshilfe und Schulleiter Jan Holthaus bei der Playmobil-Stiftung beworben und den Antrag auf das Spielplatzschiff gestellt. Der Antrag wurde positiv aufgenommen. „Doch das Schiff war nicht barrierefrei“, erinnert sich Jan Holthaus. „Aber wir brauchen ein barrierefreies Schiff, um auch unseren Schülern mit Beeinträchtigung gerecht werden zu können.“ Diesem Wunsch habe die Playmobil-Stiftung ebenfalls gerne entsprochen. „Das war immer ein gutes Miteinander“, ergänzt Marie Isabell Kahl. Und so stehe nun in Diepholz das erste barrierefreie Spielplatzschiff, das die Stiftung jemals habe bauen lassen.

Eigentümer dieses Spielgerätes ist der Lebenshilfe-Verein, der wohl auch die gelieferten Palmen im Playmobil-Stil in seine Obhut genommen hat. Denn ohne Palmen kein Playmobil, aber das wissen Kinder ja ohnehin. Was nun noch fehlt, ist eine offizielle Einweihung. Die soll demnächst bei einem Gartenfest gefeiert werden.