Hütchenspiel-Bande fliegt am Trevi-Brunnen auf – und versucht dann noch, die Polizei zu bestechen
StartseiteWeltHütchenspiel-Bande auf frischer Tat ertappt – zwei Täter versuchten, Beamte zu bestechenStand: 09.09.2026, 19:47 UhrKommentareUns auf Google folgenTaschenspielertrick auf offener Straße: Die Poliz...
- 2 min read
Hütchenspiel-Bande auf frischer Tat ertappt – zwei Täter versuchten, Beamte zu bestechen
Stand: 09.09.2026, 19:47 Uhr
Kommentare
Taschenspielertrick auf offener Straße: Die Polizei schnappt eine Betrügerbande beim Hütchenspiel. Zwei Täter versuchten sogar, Beamte zu bestechen.
Rom – Betrüger legten Touristen mit dem Glockenspiel-Trick am Trevibrunnen herein – und wurden nun erwischt. Dabei versuchten zwei von ihnen sogar, die im Einsatz befindlichen Beamten der Finanzpolizei zu bestechen.
Content-Partner
Dieser Artikel von Rinaldo Frignani entstand in Kooperation mit Corriere della Sera.
So kam es, dass in den vergangenen Tagen die Militärangehörigen der „Baschi Verdi“ der Einheit „Pronto Impiego Roma“ und des 6. städtischen Einsatzkommandos 14 Personen anzeigten, die zu derselben spezialisierten Bande gehörten, die in den vergangenen Jahren mit diesem Spiel im Zentrum bereits Dutzende Opfer gefordert hat.

Die Aufmerksamkeit der Beamten wurde durch eine Menschentraube erregt, die sich um einen improvisierten Stand gebildet hatte, an dem ein Mann drei kleine, glockenförmige Behälter hektisch hin- und herschob. Der Spielleiter konnte auf die Hilfe zahlreicher Komplizen zählen, die sich unter die Menge gemischt hatten und leichte Gewinne vortäuschten, um Passanten und Touristen von der Seriosität des Spiels zu überzeugen. So wetteten die Touristen und verloren systematisch ihr Geld. In Venedig versuchten es andere Banden mit einem dreisten Service.
An diesem Punkt griffen die Finanzbeamten ein. Nachdem sie die Anwesenden identifiziert hatten, boten zwei von ihnen, beide rumänische Staatsangehörige, Geld an, um die laufende Maßnahme zu stoppen. Sie versuchten, als alleinige Verantwortliche für das Geschehen nur zwei weitere Mitglieder der Gruppe zu präsentieren. Daraus ergab sich der Vorwurf der Anstiftung zur Korruption. Für die anderen lautet der Vorwurf auf Ausübung von Glücksspielen und Betrug. Sichergestellt wurden die für das Spiel verwendete Ausrüstung sowie 650 Euro in bar.
Der Trevi-Brunnen kostet für Touristen inzwischen Eintritt. Strenge Sicherheitsvorkehrungen sind nötig, da Touristen sogar auf die Idee kommen, in öffentlichen Brunnen zu baden.