Keine Transfers am Deadline Day! Warum St. Pauli trotz Fragezeichen nicht tätig wird

FC St. Pauli Weder Eric Smith noch Scott Banks oder Joel Chima Fujita werden den FC St. Pauli noch verlassen. Witters Vielerorts wird nochmal ver- und gekauft, ver- und geliehe...

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Keine Transfers am Deadline Day! Warum St. Pauli trotz Fragezeichen nicht tätig wird

FC St. Pauli

Weder Eric Smith noch Scott Banks oder Joel Chima Fujita werden den FC St. Pauli noch verlassen.
Witters

Vielerorts wird nochmal ver- und gekauft, ver- und geliehen, der Kader modifiziert. Es ist der letzte Tag der Sommertransferphase, beim FC St. Pauli aber wird nach menschlichem Ermessen gar nichts passieren.

Es ist ein Tag wie ein einziges Medien-Ereignis. Auf allen Portalen, allen TV-Sendern, die es mit Sport halten, läuft die Sache aufgeregt rauf und runter, minütlich aktualisiert um möglichst spektakuläre Entwicklungen. Der Deadline Day hält auch Deutschland auf Trab, beim FC St. Pauli indes verfolgt man das hektische Treiben gefühlt vom Sofa aus, die Füße in Schlappen auf dem Couchtisch.

Es hat sich bisher nichts getan an diesem 1. September auf dem Kiez, es wird sich nichts tun, bis um 20 Uhr das Transferfenster final geschlossen wird. Der Kader des Bundesliga-Absteigers steht, es sind keine personellen Ergänzungen mehr vonnöten, es sollen keine Profis mehr abgegeben werden.

Nur lose Leih-Anfragen für St. Paulis Joel Chima Fujita

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Das trifft auch auf das letzte große Fragezeichen zu, nachdem sich Eric Smith spätestens am Sonntag nach dem 1:2 gegen Kaiserslautern deutlich dazu geäußert hat, dass er bleiben wird. Für Joel Chima Fujita flatterten nach MOPO-Informationen zwar auf den letzten Drücker noch halbherzige Leih-Anfragen herein, aber ein solches Geschäft war von vornherein nicht darstellbar für Sportchef Andreas Bornemann. 

Zudem ist man bei Braun-Weiß auch erleichtert, dass sich ein sich anbahnendes großes Problem doch nicht ergab. Nachdem sich Neuzugang Sam Klein in der Vorbereitung verletzt hatte, Connor Metcalfe angeschlagen von der WM zurückgekommen war und Smith sowie Fujita als potenzielle Abgänge galten, war fürs zentrale Mittelfeld plötzlich nur noch Mathias Rasmussen sicher. Metcalfe und Klein sind wieder fit, Smith und Fujita noch da – Coach Marcel Rapp hat eher die Qual der Wahl als Sorgen für den neuralgischen Bereich einer jeden Mannschaft.

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St. Pauli wird auch keinen Angreifer mehr abgeben

Für die Abwehr waren die Planungen eh längst durch, und auch in vorderster Front wird nach MOPO-Informationen nichts mehr geschehen. Darüber war noch einmal spekuliert worden, nachdem St. Pauli vergangene Woche noch Youssoupha Niang vom 1. FC Köln ausgeliehen hatte. Der stand dann gegen Lautern auch gleich im Kader und wurde eingewechselt, derweil Scott Banks und Ricky-Jade Jones auf der Tribüne Platz nehmen mussten. 

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Banks war in der Vorsaison bekanntlich bereits verliehen, doch diesmal wollen die Verantwortlichen den Waliser genauso halten wie Jones. Natürlich ist man dann im Angriff sehr breit aufgestellt, aber die Möglichkeit, auf alle möglichen Situationen mit unterschiedlichen Qualitäten reagieren zu können, will man sich nicht nehmen lassen.

Das letzte Transferfenster schließt erst am 12. Oktober

Und so ist der 1. September auf dem Kiez ein Tag wie jeder andere auch, wobei man bei der sportlichen Leitung auch drei Kreuze machen wird, wenn um 20 Uhr die Tür ins Schloss fällt. Dann kann man endlich einen Haken machen hinter all die Gerüchte und Spekulationen – mit einem klitzekleinen Restrisiko. Denn in der Eredivisie schließt das Fenster erst am Mittwoch, in Österreich können Transfers bis zum Donnerstag (17 Uhr) abgewickelt werden, in der Türkei bis zum Freitag und in der Schweiz bis zum 8. September. Das Transferfenster in Saudi-Arabien endet erst am 12. Oktober.