Jagd auf Reiche in Deutschland: Ein tiefer Komplex gegen alles, was mit Leistung und Erfolg zu tun hat
StartseitePolitikIn Deutschland läuft eine Jagd auf die Reichen – dahinter verbirgt sich ein tiefer KomplexStand: 16.07.2026, 18:01 UhrKommentareUns auf Google folgenDie SPD regiert mit – und sie ist für Sigmun...
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In Deutschland läuft eine Jagd auf die Reichen – dahinter verbirgt sich ein tiefer Komplex
Stand: 16.07.2026, 18:01 Uhr
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Die SPD regiert mit – und sie ist für Sigmund Gottlieb Teil einer „Anti-Reichen-Bewegung“. Unser Kolumnist warnt vor einem gravierenden Trugschluss.
Der renommierte Journalist und langjährige Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks, Sigmund Gottlieb, kommentiert für den Münchner Merkur von Ippen.Media mit scharfem Blick wöchentlich in seiner Kolumne „Gottlieb direkt“ aktuelle Themen. In dieser Woche wundert er sich über Hass auf wohlhabende Leistungsträger in Deutschland.

Die Jagd auf die Reichen kennt keine Saison. Sie befinden sich eigentlich immer im Visier ihrer Jäger. Es ist vor allem die Linke, die die Wohlhabenden zum Feindbild erkoren hat. Aber auch SPD und Grüne stoßen ins gleiche Horn: Das-rot-rot-grüne Enteignungs-Bündnis schürt Sozialneid ohne Rücksicht auf Verluste.
Jagd auf die Reichen in Deutschland: Wie dumm oder verblendet muss man sein?
Ein Teil dieser Anti-Reichen-Bewegung sitzt in der Bundesregierung – die Sozialdemokraten. Sie und die anderen Reichen-Jäger vertreiben die Leistungsträger aus Deutschland und sorgen für ein Klima der Missgunst. Das alles tun sie, weil sie glauben, in schwierigen Zeiten die Stimmen derer zu bekommen, die wenig haben.
Es ist fatal, wenn ein großer Teil des kleinen Regierungspartners so über die Reichen im Land denkt. Es ist gefährlich, wenn in linksextremen Kreisen immer wieder die genauen Adressen reicher Deutscher zirkulieren – gewissermaßen zum Abschuss freigegeben. Es ist nicht zu glauben, dass sich die parlamentarische Linke davon nicht oder nur halbherzig distanziert.
► Sigmund Gottlieb ist einer der renommiertesten und erfahrensten Journalisten Deutschlands. Er war von 1995 bis 2017 Chefredakteur und von 2001 bis 2014 dazu stellvertretender Fernsehdirektor beim Bayerischen Rundfunk.
► Gottlieb moderierte die „Münchner Runde“ sowie aktuelle Brennpunkt-Sendungen im Ersten und war einer der präsentesten Kommentatoren in den „Tagesthemen“ der ARD.
► Für seine Arbeit erhielt Gottlieb mehrere Auszeichnungen, darunter den Bayerischen Fernsehpreis für die Berichterstattung über den Kosovo-Krieg. Seit 2005 ist er Honorarprofessor für Journalismus an der Hochschule Amberg.
Ich denke, hinter dem Hass auf die Reichen steckt ein tiefer Komplex gegen alles, was mit Leistung, Erfolg und dem Willen zu tun hat, wohlhabend zu werden. Doch Deutschland bleibt nur dann die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, wenn es noch mehr Menschen mit Talent und Tatkraft gibt, die richtig reich werden wollen.
Sie nämlich zahlen einen großen Teil der Steuern und Abgaben, ohne die nichts funktionieren würde. Wie dumm oder wie verblendet muss man sein, diese Leute aus dem Land jagen zu wollen? Merke: Man macht nicht die Armen reich, indem man die Reichen arm macht. (Sigmund Gottlieb)