Hadjar kündigt Strafe an: "Werden wahrscheinlich als 22. starten"

(Motorsport-Total.com) - Isack Hadjar wird es am Wochenende in Spa-Francorchamps etwas schwerer haben, seine Strähne von fünf Top-6-Platzierungen in Folge auszubauen. Denn der Red-Bull-Pilot wird den Grand Prix...

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Hadjar kündigt Strafe an: "Werden wahrscheinlich als 22. starten"

(Motorsport-Total.com) - Isack Hadjar wird es am Wochenende in Spa-Francorchamps etwas schwerer haben, seine Strähne von fünf Top-6-Platzierungen in Folge auszubauen. Denn der Red-Bull-Pilot wird den Grand Prix am Sonntag von ganz hinten aus angehen müssen. Das hat der Franzose im Vorfeld des Wochenendes selbst verraten.

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© Sutton Images

Isack Hadjar droht ein schwieriger Rennsonntag in Spa Zoom

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"Wir werden wahrscheinlich als 22. starten", sagt er gegenüber dem französischen TV-Sender Canal+. Das heißt, dass Red Bull in seinem Auto voraussichtlich neue Motorenteile einbauen wird und dabei eine Strafe ziehen wird. Für Hadjar ist es nicht die erste in dieser Saison: Bereits in Miami hatte er aus der Boxengasse starten müssen.

Damals war er bei Batterie und Kontrollelektronik über die erlaubte Grenze von drei Elementen gekommen und hatte bereits im vierten Saisonlauf das jeweils vierte Bauteil nehmen müssen. Natürlich würde ein weiterer Wechsel dieser Teile erneut eine Strafe auf sich ziehen, doch weil es dafür nur jeweils fünf Positionen nach hinten geht, wird Red Bull wohl weitere Teile tauschen.

Auch beim Verbrennungsmotor, dem Turbolader und dem Auspuffsystem ist Red Bull bei ihm schon an der Grenze von vier erlaubten Teilen angekommen - ein weiterer Tausch würde mit jeweils zehn Strafplätzen zu Buche stehen (zur Übersicht der Motorenteile 2026).

Da Hadjar schon mit diesem Wissen in das Wochenende geht, müssen er und Red Bull sich nicht mehr auf das Qualifying konzentrieren, sondern können rein auf die Rennpace schauen. "Wir wissen ja bereits, was uns erwartet", nickt er.

Trotzdem hat er ein gutes Ergebnis in Belgien noch nicht abgeschrieben: "Spa ist eine Strecke, auf der man überholen kann. Da kann viel passieren, und wir wissen, dass wir eine ordentliche Rennpace haben. Ich stelle mich also auf ein unterhaltsames Rennen am Sonntag ein", so der Franzose.

Generell bewertet der 21-Jährige seine Leistung in diesem Jahr positiv. Die Konstanz aus fünf Top-6-Ergebnissen in Folge sei "definitiv beruhigend", wie er sagt, "besonders wenn man die Vorgeschichte des zweiten Red-Bull-Cockpits bedenkt."


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"Es läuft ziemlich gut, und ich bin zufrieden mit meiner Arbeit. Dennoch würden wir als Team gerne konsequenter gegen die Ferraris und die Mercedes kämpfen", meint er weiter. "Ich denke nach wie vor, dass wir noch ein Stück zurückliegen."

"Dieses Wochenende wird eine weitere Top-6-Platzierung angesichts meiner Startposition allerdings schwierig. Aber wir werden alles geben."

Hadjar wird jedoch nicht der einzige Pilot der Topteams sein, der mit einem Handicap ins Rennen gehen wird: McLaren hat bereits verlauten lassen, dass Lando Norris aufgrund eines Wechsels der Kontrollelektronik zehn Startplätze Strafe bevorstehen.