Grundsatzentscheidung im Stadtrat: Was mit den alten Feuerwehrhäusern in Mondorf und Silwingen geschehen soll
Die Feuerwehren in Mondorf und Silwingen sollen fusionieren und ein neues Domizil bekommen. Doch was soll dann mit den bisherigen Gerätehäusern passieren? Hierzu hat der Stadtrat von Merzig nun eine Grundsatzentscheidung getroffen.
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Grundsatzentscheidung im Stadtrat Was mit den alten Feuerwehrhäusern in Mondorf und Silwingen geschehen soll
Mondorf/Silwingen · Die Feuerwehren in Mondorf und Silwingen sollen fusionieren und ein neues Domizil bekommen. Doch was soll dann mit den bisherigen Gerätehäusern passieren? Hierzu hat der Stadtrat von Merzig nun eine Grundsatzentscheidung getroffen.
11.07.2026 , 18:42 Uhr
Foto: dpa/Holger Hollemann
Was wird aus den bisherigen Feuerwehrgerätehäusern in den Merziger Stadtteilen Mondorf und Silwingen? Hierzu hat der Stadtrat der Kreisstadt in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause eine grundsätzliche Entscheidung getroffen. Und gleichzeitig den Anstoß für das Projekt gegeben, das den Auslöser für diese Entscheidung geliefert hat: nämlich den Neubau einer gemeinsamen Feuerwache für beide Orte.
Warum ein Neubau geplant wird
Zum Hintergrund: Die bestehenden Feuerwehrgerätehäuser in Mondorf (rund 700 Einwohner) und Silwingen (knapp 400 Einwohner) weisen nach Darstellung der Stadt Merzig „erhebliche Unzulänglichkeiten auf, die an den bisherigen Standorten nicht behoben werden können“. Daher plant die Stadt nun zum einen, die beiden Feuerwehr-Löschbezirke zu fusionieren und damit zukunftsfest zu machen. Zum anderen soll für den neuen, gemeinsamen Löschbezirk auch ein neues, modernes Domizil errichtet werden.
Carsten Weber (CDU).
Foto: Michael Rauch
Der geplante Standort hierfür liegt auf einer etwa 0,7 Hektar großen Grünfläche zwischen den beiden Orten direkt an der Landstraße 381, die Mondorf und Silwingen verbindet. Da diese Fläche bislang landwirtschaftlich genutzt wird und zudem förmlich im Außenbereich liegt, muss für den geplanten Gerätehaus-Neubau ein separater Bebauungsplan (B-Plan) erstellt werden. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung das Verfahren zur Erstellung dieses B-Plans formell eingeleitet.
Was mit den alten Gerätehäusern geschehen soll
Wenn dieses Verfahren abgeschlossen ist, besteht Baurecht und der anvisierte Neubau könnte errichtet werden. Aber spätestens dann ist auch zu klären, was mit den beiden bestehenden Gerätehäusern in den beiden Orten geschehen soll. Auch das hat der Rat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause grundsätzlich entschieden. Der einstimmige Beschluss sieht vor, dass die Stadt die Immobilie in Silwingen veräußern solle. Das Gebäude in Mondorf indes soll künftig ausschließlich für Zwecke der benachbarten Kita genutzt werden. Diese steht unter Trägerschaft der Kreisstadt Merzig und bietet aktuell 44 Betreuungsplätze im Kita-Bereich. Für eine mögliche Erweiterung der Einrichtung soll später das Feuerwehrgerätehaus genutzt werden.
Für den Mondorfer Ortsvorsteher Carsten Weber (CDU) ist diese Konzeption „eine komplett gelungene Sache“, wie er in der Ratssitzung betonte. Denn, so Weber: „Wir setzen mit diesem Beschluss ein starkes Zeichen für die Zukunft zweier Stadtteile.“ Darum würden auch beide Ortsräte geschlossen die Pläne unterstützen. Weber: „Ein zentraler Punkt für uns war die Sicherung des Kita-Standortes Mondorf – diese wird mit dem heutigen Beschluss umgesetzt.“ (lal)