Final! Kasseler Tennisspieler kämpft am Sonntag um den Turniersieg
StartseiteKasselBad WilhelmshöheStand: 11.07.2026, 14:45 UhrKommentareUns auf Google folgenVoller Fokus: Max Wiskandt (hier im Halbfinale der Glinicke Open). © Dieter SchachtschneiderEr eilt von Erfolg zu Erfol...
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Stand: 11.07.2026, 14:45 Uhr
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Er eilt von Erfolg zu Erfolg: Der Kasseler Tennisprofi Max Wiskandt steht bei den Glinicke Open im Endspiel am Sonntag.
Kassel – Was für eine Geschichte: Der Kasseler Tennisprofi Max Wiskandt steht bei den Glinicke Open im Endspiel. Am Samstagmittag gelang dem 24-Jährigen von Gastgeber KTC Bad Wilhelmshöhe ein verdienter 7:6 (7:5), 6:3-Erfolg gegen den ungesetzten Tschechen Dominik Recek. Wer am Sonntag ab voraussichtlich 13 Uhr der Finalgegner Wiskandts sein wird, entscheidet sich im zweiten Vorschlussrundenduell zwischen Matthew William Donald (Tschechien) und dem Essener Adrian Oetzbach. Donald hatte am Vormittag das am Vorabend unterbrochene Duell gegen den an Position eins gesetzten Griechen Ioannis Xilas 6:4, 5:7, 6:1 zu seinen Gunsten entschieden.
Wiskandt steht erstmals bei seinem Heim-Turnier im Finale. Der Sieger erhält 25 ATP-Punkte und umgerechnet 4000 Euro Preisgeld. Karten gibt es am Sonntag für 35 Euro an der Tageskasse.
Der erste Satz zwischen Wiskandt und Recek verlief recht ausgeglichen. Zwar gab es auch Breaks, beide Akteure wussten aber durchaus ihren Aufschlag zu nutzen. Auch wenn der Kasseler in der Weltrangliste einige hundert Ränge besser platziert ist als sein Kontrahent, war ein Klassenunterschied nicht erkennbar, Nur logisch, dass Durchgang eins im Tiebreak entschieden werden musste. Auch darin schenkten sich die Beteiligten nichts. Ein herrlicher Volley-Stopp brachte Wiskandt einen Satzball ein, den der Nordhesse kurz darauf zum 7:6 verwertete.
Trotz der teilweise kräftezehrenden Begegnungen in den Tagen zuvor machte der Kasseler körperlich einen hervorragenden Eindruck. Dennoch geriet er im zweiten Satz mit 0:2 in Rückstand, nachdem er bei eigenem Service eine Rückhand ins Aus geschlagen hatte. Aber wie reagierte Wiskandt auf diesen Aufschlagverlust? Mit einem Rebreak. Zu Null nahm er dem Kontrahenten das Service ab und verkürzte auf 1:2. Zur physischen gesellte sich bei hohen Temperaturen auch die nötige psychische Stabilität.
Beim Stand von 3:3 gelang dem Akteur des gastgebenden KTC Bad Wilhelmshöhe im zweiten Satz das vorentscheidende Break. Mit der nötigen Entschlossenheit entschied er den Abschnitt nach etwas mehr als eineinhalb Stunde mit 6:3 für sich. Damit ist allerdings auch klar, dass Wiskandt dem Wilhelmshöher Zweitliga-Team zum Serienauftakt am Sonntag in Bad Vilbel nicht zur Verfügung stehen wird.
Für Recek ist der Arbeitstag mit diesem Auftritt noch nicht vorbei. Am späten Nachmittag trifft er im Doppel-Endspiel zusammen mit seinem Landsmann Daniel Siniakov auf die Inder Aryan Shah und Sai Karteek Reddy Ganta. (Björn Mahr)