Eintracht Frankfurt eröffnet Padel-Plätze mit Sebastian Rode

Seit Mitte August können die Mitglieder der Eintracht die neue Trendsportart spielen. Auch Nichtmitglieder können es ausprobieren. Beim offiziellen Eröffnungsspiel trat Ex-Profi Sebastian Rode gegen Profis an.

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Eintracht Frankfurt eröffnet Padel-Plätze mit Sebastian Rode

Stand: 04.09.2026, 19:11 Uhr

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Frankfurt. 04.09.2026. Eintracht Frankfurt Standort Riederwald, neue Anlage mit drei Padelcourts und Flutlicht. Sportler:innen  koennen dort unter Flutlicht dieTrendsportart  Padel spielen. Ex-Eintracht Fussball Profi Sebastian Rhode und Padelspielerin Jule Bierich auf dem Platz.TAGESHONORAREinwilligung (nach DS-GVO) liegt nur muendlich vor.Veroeffentlichung nur zur aktuellen Berichterstattung, unter Beachtung des Medienprivilegs.Vereinbarung ueber Abtretung von Persoenlichkeitsrechten der abgebildeten Person(en), Model / Product Release liegt nicht vor. Foto: Renate Hoyer,  60316 Frankfurt.

Ex-Eintracht-Spieler Sebastian Rode liebt Padel. Aber Fußball bleibt die große Liebe. © Renate Hoyer

Seit Mitte August können die Mitglieder der Eintracht die neue Trendsportart spielen. Auch Nichtmitglieder können es ausprobieren. Beim offiziellen Eröffnungsspiel trat Ex-Profi Sebastian Rode gegen Profis an.

Sebastian Rode ist, wie er kurz vor Spielbeginn zugibt, „schon ein bisschen aufgeregt“. Der Ex-Eintracht-Spieler steht an diesem Freitagnachmittag unweit der neuen Padel-Plätze. Der Bodenbelag ist farblich fast im Partnerlook mit dem blauen Himmel. Der 35-Jährige muss nicht wie früher im Fußball bestehen, sondern tritt gleich mit Ex-Eintracht-Spieler Armin Kraaz beim offiziellen Show-Eröffnungsspiel der neuen Padel-Plätze der Eintracht im Riederwald an. Unter den Gegner:innen: der deutsche Padel-Nationalspieler Patrick Mayer und Juliane-Paloma Bierich, Nationalspielerin und Vorstandsmitglied des Deutschen Padelverbands.

Selbst spielen

Drei Padelcourts sind auf dem Gelände des Sportleistungszentrums am Riederwald und ermöglichen es Mitgliedern und Fans, individuell und ohne feste Trainingszeiten den Sport auszuüben.

Bis auf Weiteres sind die Plätze über die Plattform Playtomic (https://playtomic.com) buchbar. Eine Stunde kostet abends ab 17 Uhr und am Wochenende 28, sonst 18 Euro.

Ex-Profi Rode ist sportlich gesehen so etwas wie ein Trendsetter. Er sagt: „Ich habe Padel zum ersten Mal 2016 auf Ibiza gespielt, als es noch niemand kannte.“

Die Nachfrage ist bereits da

Die Rückschlagsportart, eine Art Mischung aus Tennis und Squash, gehört zu den weltweit am schnellsten wachsenden Sportarten. Seit Mitte August kann man es hier auf der Tennisanlage am Riederwald spielen: Die drei Padelplätze waren früher mal ein Tennisplatz.

„Jeder ruft nach Padel. In der Tat war es auch für mich sehr überraschend, weil ich mich zuvor nicht mit der Sportart beschäftigt hatte. Bis meine Präsidiummitglieder mich darauf aufmerksam gemacht haben“, sagt Mathias Beck, der Präsident von Eintracht Frankfurt. Schnell war er überzeugt.

Er selbst habe es im Familienurlaub ausprobiert und gemerkt, dass es viel leichter zugänglich sei als Tennis. „Wir haben als Familie dann jeden zweiten Tag gespielt, und jeder hatte ein Erfolgsgefühl.“ Diese Möglichkeit haben jetzt auch die 160.000 Mitglieder der Eintracht. Es soll ein weiterer Schritt sein, den zahlreichen Mitgliedern attraktive Angebote zu unterbreiten und neue zu gewinnen. Aktuell können auch Nichtmitglieder einen der drei Plätze buchen und Spaß haben.

Padel wurde im Jahr 1969 von Enrique Corcuera in Acapulco, Mexiko, erfunden. Es ähnelt dem Tennis, wird jedoch mit speziellen Schlägern und einem speziellen Ball gespielt. Die Bälle haben die gleiche Größe wie Tennisbälle, aber einen geringeren Luftdruck, so dass sie etwas langsamer sind. Ein Padel-Court ist rund ein Drittel kleiner als ein Tennisplatz und von Glaswänden sowie Gitterzaun-Elementen umgeben. Ähnlich wie beim Squash dürfen die Bälle nach dem Aufprall im gegnerischen Feld weitergespielt werden, wenn sie die Glaswand berühren.

Samuel Speicher, Abteilungsleiter Tennis, sagt, dass allein in den USA 14 Prozent Wachstum beim Padel verzeichnet worden seien. Man spielt es in der Regel zu viert auf dem Platz. Dabei gibt man auch sein Level an. Das höchste Level, „das schon so ziemlich Profilevel ist, ist sieben“, sagt Tobias Faj-Schweizer, der für Padel verantwortlich ist.

Apropos Profilevel: Langfristig wollten sie auch Frauen- und Männerteams aufbauen, so Beck. Speicher ergänzt: „Jetzt vielleicht nicht Olympia 2028 in L. A., aber Brisbane 2032 ist für Padel ein sehr entscheidendes Datum, weil die internationale Padel Federation gerade dafür kämpft, ab dann olympisch zu sein. Und bis 2032 ist ja noch ein bisschen Zeit und dann sind wir dann vielleicht auch dabei.“