„Habe ich mich zumindest getraut anzurufen“: Max Eberl dachte an Klopp-Coup
StartseiteSportFC BayernEberl arbeitete an Klopp-CoupStand: 29.08.2026, 08:06 UhrKommentareUns auf Google folgenJürgen Klopp ist als neuer Bundestrainer derzeit allgegenwärtig. Auch beim Bundesliga-Auftakt des ...
- 2 min read
Eberl arbeitete an Klopp-Coup
Stand: 29.08.2026, 08:06 Uhr
Kommentare
Jürgen Klopp ist als neuer Bundestrainer derzeit allgegenwärtig. Auch beim Bundesliga-Auftakt des FC Bayern war er vor Ort. Max Eberl enthüllt derweil eine Anekdote.
München – Der FC Bayern hat zum Bundesliga-Auftakt ein Ausrufezeichen gesetzt: Gegen den VfB Stuttgart gewann die Mannschaft von Vincent Kompany am Freitagabend mit 5:1 (1:0). Auch Jürgen Klopp verfolgte die Partie in der Allianz Arena von der Tribüne aus. Für den neuen Bundestrainer war es ein aufschlussreicher Besuch – auf beiden Seiten standen schließlich zahlreiche Spieler, die sich Hoffnungen auf einen Platz in seinem DFB-Kader machen dürfen.

Nach dem Spiel lieferte Bayerns Sportvorstand Max Eberl bei Sky eine persönliche Vorgeschichte zu Klopp. „Ich habe von meiner Seite ein sehr, sehr gutes Verhältnis zum Jürgen“, sagte Eberl – und enthüllte eine bislang unbekannte Anekdote: „Als er in Dortmund raus war und kurz vor Liverpool stand, habe ich mich in Gladbach zumindest getraut anzurufen.“
Max Eberl dachte an Jürgen Klopp als Gladbach-Coach
Der zeitliche Rahmen ist schnell erzählt. Klopps Zeit bei Borussia Dortmund endete im Juni 2015. Als Lucien Favre am 20. September desselben Jahres in Gladbach zurücktrat, begann bei der Borussia die Trainersuche. Klopp stand zu diesem Zeitpunkt vor seinem Wechsel nach Liverpool, den er Anfang Oktober vollzog. Eberls Anruf blieb deshalb ohne Folgen für die Besetzung des Gladbacher Trainerpostens.
„Das hat sich dann mit Liverpool erledigt. Ich glaube, er hat eine gute Entscheidung gefällt“, sagte Eberl lächelnd. Für Klopp erwies sich der Schritt nach England tatsächlich als prägend. Bei Liverpool gewann er unter anderem die Premier League und die Champions League. Eberl sprach dennoch nicht wehmütig über die verpasste Zusammenarbeit, sondern mit Anerkennung für Klopps Entscheidung.
Das Spiel in München gab Klopp derweil genügend Eindrücke für seine neue Aufgabe. Der FC Bayern führte zur Pause, Stuttgart kam nach dem Seitenwechsel kurz zurück, ehe die Münchner die Partie deutlich für sich entschieden. Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic gehörten zu den auffälligeren Akteuren. Auch die Stuttgarter Nationalspieler konnten sich dem neuen Bundestrainer präsentieren – wenn auch bei einer klaren Niederlage.
Eberl und Klopp begegnen sich inzwischen in einer neuen Konstellation: Der eine verantwortet die sportliche Entwicklung des FC Bayern, der andere soll die deutsche Nationalmannschaft zurück in die Erfolgsspur führen. Dafür kündigte der neue Bundestrainer auch einen Besuch beim deutschen Rekordmeister am Sonntag an – dort wird er dann wohl auch wieder auf Eberl treffen. (kk)