Dänische Regierungschefin kontert Kommentar zu Aussehen

Mette Frederiksen bekommt eine Nachricht von einem Schönheitschirurgen: Ob sie nicht was an ihrer Nase machen lassen wolle. Mit ihrer Reaktion hat der Absender wohl nicht gerechnet.

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Dänische Regierungschefin kontert Kommentar zu Aussehen

Dänische Regierungschefin kontert Kommentar zu Aussehen

25.08.2026 14:04 Uhr

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen gefällt sich so, wie sie ist. (Archivbild) © Sergei Grits/AP/dpa

Mette Frederiksen bekommt eine Nachricht von einem Schönheitschirurgen: Ob sie nicht was an ihrer Nase machen lassen wolle. Mit ihrer Reaktion hat der Absender wohl nicht gerechnet.

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Verfasst von:
dpa

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen hat einen Kommentar zu ihrem Aussehen bei Instagram selbstbewusst gekontert. Am Montag veröffentlichte sie den Screenshot einer Nachricht, die sie in dem sozialen Medium von einem Schönheitschirurgen bekommen hatte: „Sollen wir nicht deinen kleinen Fleck auf der Nase wegmachen?“ Ihre Antwort postete sie gleich dazu: „Äh nein. Ich bin zufrieden mit meinem Körper und brauche eigentlich nicht die Meinung eines männlichen plastischen Chirurgen dazu!“

https://www.instagram.com/mette/p/Dca-g7YNS1n/

Sie habe im Laufe der Zeit unzählige Nachrichten zu ihrem Aussehen bekommen, schrieb Frederiksen dazu. „Vor allem dazu, dass ich hässliche Zähne und dünnes Haar hätte. Dass ich eine hässliche „Warze“ auf der Nase hätte, und gute Ratschläge, wie ich mir Botox spritzen lassen könnte.“ Sie mische sich nicht ein, was andere mit ihrem Aussehen machten. „Ich selbst fühle mich mit meinem Körper wohl. So wie er eben ist, wenn man eine Frau ist und auf die 50 zugeht.“

Trotzdem sei sie etwas „altmodisch empört“ über die Nachricht des Schönheitschirurgen. Das habe aber einen anderen Grund: „Wenn man mir schon schreibt (und das darf man sehr gerne), dann hoffe ich, dass man seine Redezeit für etwas Wesentlicheres nutzt als meine Nase.“ Das Angebot lehne sie dankend ab – und schicke „einen besonders liebevollen Gedanken an all jene von euch, die sich jeden Tag etwas wegen der perfekten Unperfektheiten anhören müssen, mit denen wir alle herumlaufen“.