Call of Duty Black Ops 1 & 2: Hacker machen PS5- und PS4-Neuauflagen nach nur wenigen Tagen „unspielbar“

Nach nicht einmal einer Woche versinken die frisch veröffentlichten PS5- und PS4-Versionen von „Call of Duty: Black Ops“ und „Black Ops 2“ im Chaos: Hacker und EP-Exploits ruinieren den Multiplayer-Modus komplett - und einige Spieler werden sogar dauerhaft ausgesperrt.

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Call of Duty Black Ops 1 & 2: Hacker machen PS5- und PS4-Neuauflagen nach nur wenigen Tagen „unspielbar“

Nach nicht einmal einer Woche versinken die frisch veröffentlichten PS5- und PS4-Versionen von „Call of Duty: Black Ops“ und „Black Ops 2“ im Chaos: Hacker und EP-Exploits ruinieren den Multiplayer-Modus komplett - und einige Spieler werden sogar dauerhaft ausgesperrt.

Call of Duty Black Ops 1 & 2: Hacker machen PS5- und PS4-Neuauflagen nach nur wenigen Tagen „unspielbar“

Eigentlich hätte es die perfekte Nostalgie-Welle für PlayStation-Spieler werden können. Am vergangenen Wochenende veröffentlichte Activision nämlich die beiden Shooter-Klassiker „Call of Duty: Black Ops“ und „Black Ops 2“ für die PS5 und PS4.

Zwar stießen die stolzen Preise von 39,99 Euro pro Titel im Vorfeld auf Kritik, doch die Freude in der Community war so riesig, dass die Portierungen Berichten zufolge sogar die Spielerzahlen des aktuellen „Black Ops 7“ übertreffen.

Einer der Hauptgründe für den Hype: Activision versprach für die Neuauflagen brandneue, von der PS3 abgegrenzte Server. Die Hoffnung auf endlich wieder hackerfreie Lobbys war somit gigantisch – wurde jetzt jedoch innerhalb von nur vier Tagen wieder im Keim erstickt.

EP-Glitch ruiniert die Multiplayer-Lobbys

Wie IGN berichtet, ist hauptsächlich der Multiplayer von „Black Ops“ aktuell kaum noch vernünftig spielbar. Da es sich um direkte Ports der alten PS3-Versionen handelt, wurden auch die alten Sicherheitslücken im Code eins zu eins übernommen. Das nutzen Hacker jetzt aus, um manipulierte Lobbys zu hosten.

Das absurde Ergebnis in den öffentlichen Playlists: Spieler treten einer Runde bei, jagen sich sofort nach dem Spawn mit einer eigenen Granate in die Luft und verlassen das Match wieder. Durch diesen Exploit erreichen sie in Sekundenbruchteilen den maximalen Rang (Level 50).

„Black Ops 1 ist jetzt mit dieser EP-Sache infiziert, bei der man das maximale Level erreicht, indem man sich selbst wegsprengt und dann leaved. Es führt zu unspielbaren Lobbys“, schimpft ein frustrierter Spieler auf X.

Ein anderer ergänzt: „Bodenkrieg ist durch diesen EP-Glitch buchstäblich ruiniert. Man kann in keiner Lobby spielen, ohne dass ständig sechs Leute das Spiel verlassen, wieder beitreten und sich immer und immer wieder selbst umbringen. Was für ein Witz.“

Accounts in Gefahr: Negative EP sperren Spieler dauerhaft aus

Doch während das Level-Wettrennen „nur“ nervig ist, lauert im Herrschafts-Modus von „Black Ops“ aktuell noch eine weitaus gefährlichere Bedrohung, wie MP1st meldet. Dort verteilen Hacker manipulierte Erfahrungspunkte. Und wer in eine solche Lobby gerät und einen Abschluss erzielt, dem droht der absolute Albtraum: negative Erfahrungspunkte.

Dadurch verpasst das Spiel dem Punktekonto ein Minuszeichen, wodurch der betroffene Account unter Level 1 fällt. Da Level 1 jedoch zwingend vorausgesetzt wird, um überhaupt den Multiplayer-Modus betreten zu können, werden betroffene Spieler dauerhaft ausgesperrt. 



Noch ärgerlicher: Eine Lösung für diesen spielzerstörenden Bug gibt es von offizieller Seite bislang nicht. Obendrein sollen die Hacker durch das Manipulieren der Speicherstände sogar dauerhaften Zugriff auf Pro-Perks verschaffen, was die ohnehin schon angeschlagene Spielbalance erheblich beeinträchtigt.

Ob das zuständige Studio Iron Galaxy oder Publisher Activision hier noch einmal mit einem Patch nachbessern, bleibt abzuwarten. Da in die Ports ohnehin kaum Aufwand gesteckt wurde, können Fans nur das Beste hoffen. Doch sollte sich nichts ändern, dürften die Server der beiden Klassiker schneller wieder leer gefegt sein, als Activision lieb ist.

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