Briefwahl in Berlin: Diese Fristen müssen Wählerinnen und Wähler beachten
Gestern Abend haben bei „Morgenpost mittendrin zur Berlin-Wahl“ im ausverkauften Zoo Palast die Spitzenkandidat*innen von CDU, SPD, Linken, Grünen und AfD über die großen Fragen der Stadt diskutiert: Wohnen, Verkehr, Schulen, Klima und die Zukunft Berlins. Rund 300 Leser*innen der Berliner Morgenpost waren dabei und konnten auch ihre eigenen Fragen einbringen.
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KI-Stimme. Info
Welche Parteien machen das Rennen um das Rote Rathaus? Wer wird neue Regierende Bürgermeisterin oder Regierender Bürgermeister? Wie sehen die zukünftigen Machtverhältnisse im Abgeordnetenhaus und in den Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) aus? All diese Fragen klären sich bei der Berlin-Wahl 2026 am 20. September.

Wer nicht bis zum Wahltag mit der Stimmabgabe warten will, kann bereits jetzt per Briefwahl seine Stimme abgeben. Mittlerweile sollten alle Wahlberechtigten die wichtigen Informationen in ihrer Post vorliegen haben.
Damit die Stimme aber wirklich zählt, muss man einige Termine und Fristen berücksichtigen. Bis wann kann man per Briefwahl abstimmen?
News zur Berlin-Wahl 2026
Briefwahl vor Ort: So kann man schon vor dem Wahltag wählen
Mit der Briefwahl vor Ort kann man Postlaufzeiten vermeiden und in einer Briefwahlstelle seine Stimme abgeben. Wahlberechtigte bringen dafür ihre Wahlbenachrichtigung und ihren Personalausweis oder Reisepass mit in die Briefwahlstelle mit, beantragen die Briefwahl vor Ort, füllen die Briefwahlunterlagen aus und werfen sie in eine Wahlurne.
Die genauen Öffnungszeiten und Adressen der Briefwahlstellen finden sich auf der Vorderseite der Wahlbenachrichtigung – und für jeden Bezirk hier beim Landeswahlleiter.
Hintergründe zur Berlin-Wahl 2026
Berlin-Wahl 2026: Bis wann müssen meine Briefwahlunterlagen verschickt werden?
Wer per Brief an der Berlin-Wahl 2026 teilnehmen möchte, muss zunächst einen Antrag stellen. Dies erfolgt ganz leicht, indem man den QR-Code auf der Rückseite seiner Wahlbenachrichtigung mit dem Handy scannt. Der Code führt auf eine Seite der Berliner Verwaltung, auf der man die Briefwahl beantragen kann.
Mitunter bereits am Folgetag, spätestens aber nach wenigen Tagen, sollten die Briefwahlunterlagen in der eigenen Post sein. Die ausgefüllten Briefwahlunterlagen müssen dann bis zum Tag der Wahl (20. September, 18 Uhr) beim zuständigen Bezirkswahlamt eingegangen sein. Folgende Hinweise sind dabei zu beachten:
- Wer Postlaufzeiten vermeiden will, kann den roten Wahlbrief in dem darauf angegebenen Bezirkswahlamt oder in dessen Briefkasten abgeben
- Bei nicht persönlicher Abgabe für die Rücksendung der Briefwahlunterlagen mindestens drei Werktage einplanen
- Eine rechtzeitige Zustellung des Wahlbriefes erfolgt bei Einwurf des Wahlbriefes in einen Briefkasten der Deutschen Post bis zum Samstag vor der Wahl (19. September), insofern für diesen Briefkasten eine Samstagsleerung vorgesehen ist und der Zeitpunkt der letzten Leerung noch nicht verstrichen ist
Wichtige Fristen und Termine zur Briefwahl im Überblick
- 10. August: Start der Zustellung der Wahlbenachrichtigungen und Veröffentlichung der Öffnungszeiten und Adressen der Briefwahlstellen
- 30. August: letzte Zustellung der Wahlbenachrichtigungen
- bis 15. September: Online-Antrag auf Briefwahl
- bis 18. September, 15 Uhr: letzte Möglichkeit zur schriftlichen Beantragung der Briefwahl
- bis 19. September, 12 Uhr: Beantragung eines Ersatzwahlscheins bei Erkrankung
- 20. September: Wahltag