Blaues Band für die SY „Patent“ bei Fehmarn-Rund-Regatta

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Blaues Band für die SY „Patent“ bei Fehmarn-Rund-Regatta

Stand: 24.08.2026, 18:50 Uhr

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Mit viel Wind und kabbeliger See hatten die Schiffe bei der Fehmarn-Rund-Regatta zu kämpfen. Dazu kam noch kräftiger Strom im Fehmarnsund und unter der Fehmarnsundbrücke.

Mit viel Wind und kabbeliger See hatten die Schiffe bei der Fehmarn-Rund-Regatta zu kämpfen. Dazu kam noch kräftiger Strom im Fehmarnsund und unter der Fehmarnsundbrücke. © Privat

Bei stürmischem Wellengang ging es für die teilnehmenden Seglerinnen und Segler am Sonnabend bei der SVH-Traditions-Regatta Fehmarn-Rund einmal um die Insel.

Bei ziemlich stürmischer See wurde am Sonnabend die SVH-Traditions-Regatta Fehmarn-Rund vor der Heiligenhafener Seebrücke gestartet. Wie Sportwart Leif Engler berichtete, sollten vier Gruppen an den Start gehen. Doch im Vorfeld hatte der „Multi Hill“, ein Mehrrumpfboot, abgesagt, da die Windverhältnisse für diese Schiffsklasse zu stark waren.

In den zwei Hauptgruppen, die zum Ostseecup gehören, konnten sich die Skipper aussuchen, ob sie in der Klasse ORC oder Yardstick starten wollten. Das bedeutet aber auch, dass beim ersten Start auch schnelle Schiffe dabei sein konnten.

Mit ca. 25 Knoten waren die Windverhältnisse nicht ganz einfach zu händeln. Die Wellenhöhe betrug schon am Start eineinhalb Meter, was auch die Mannschaft auf den Startschiffen ordentlich durchschaukelte, berichtete Regattaleiter Leif Engler. Der ca. 42 Meilen-Kurs ging von Heiligenhafen im Uhrzeigersinn um die Insel. Im Kreuzkurs ging es bis zur Tonne Fehmarnsundweg 2, dann bei halben Wind bis Höhe Westermarkelsdorf und von dort mit dem Spinnaker oder Gennakersegel an Puttgarden vorbei bis Staberhuk.

Alles Vorwindkurse, die zum Beispiel ein schnelles Queren des Seegebietes vor Puttgarden mit der Tunnelbaustelle ermöglichten. „Das habe ich natürlich auch so gelegt, denn für mich war es wichtig, dass wir oben bei den Fähren, mit der Berufsschifffahrt und der Tunnelbaustelle nicht mit kreuzenden Schiffen ankommen, dann weiß kein großes Schiff, wie es reagieren soll“, sagte der Regattaleiter. Ab Staberhuk ging es auf Kreuzkurs durch den Fehmarnsund, was bei Segeln gegen den Strom besonders für die kleineren Boote eine Herausforderung war.

Von den 30 gestarteten Schiffen haben 24 Schiffe die Wettfahrt erfolgreich beendet. Einigen Skippern war die Windlage zu viel. Ein anderes Schiff ist mit einem Riss im Großsegel weitergefahren. Am Ende kamen alle Schiffe wieder im Ziel an, sagte Leif Engler.

Siegerehrung der Fehmarn-Rund-Regatta: Das Blaue Band für das schnellste Schiff ging an Jürgen Klinghardt vom Lübecker Yachtclub.

Siegerehrung der Fehmarn-Rund-Regatta: Das Blaue Band für das schnellste Schiff ging an Jürgen Klinghardt vom Lübecker Yachtclub. © Foth

Bei den Wertungen kam die SY „Patent“ von Jürgen Klinghardt aus dem Lübecker Yachtclub mit einer gesegelten Zeit von 5 Stunden, 42 Minuten und 37 Sekunden auf Platz eins. Für diese Leistung wurde die Crew mit dem „Blauen Band“ für das schnellste Schiff der Fehmarnrundung belohnt.

„Das war eine schnelle Wettfahrt“, sagte Leif Engler, der betonte, dass das letzte Schiff mit angerissenem Großsegel immer noch eineinhalb Stunden vor Ende des Zeitlimits durchs Ziel ging. In der ORC-Gruppe kam auf den zweiten Platz die SY „Frau Hansen“ von Frank Haßler (SVH) mit einer gesegelten Zeit von 6 Stunden, 6 Minuten und 58 Sekunden. Platz drei gab es für die SY „Birte“ von Janik Matschuck (SVH), gesegelte Zeit: 6 Stunden, 30 Minuten und 31 Sekunden. Vorjahressieger Jan Peters (SVH) kam mit seiner SY „Adamas“ auf Platz vier.

In der Ostseecup Yardstick-Wertung siegte die SY „Cloud mine 7“ von Markus Scheel (SVH) mit einer Zeit von 6 Stunden, 5 Minuten und 24 Sekunden. Auf dem zweiten Platz wieder eine SVH-Yacht, die SY „Xperiment“ von Jan Rohde, mit einer gesegelten Zeit von 6 Stunden, 36 Minuten und 18 Sekunden. Auf dem dritten Platz landete die SY „Akka“ von Moritz Gorczynski (SVH), gesegelte Zeit: 6 Stunden, 57 Minuten und 48 Sekunden. Auch auf den nächsten Plätzen hatten SVH-Yachten die Nase vorn. So kam die SY „Knop Horn“ des SVH-Vorsitzenden Arne Horn auf den vierten Platz, gefolgt von der SY „Musedde“ von Bjarne Lorenzen (SVH) und auf Platz fünf landete die SY „Elfe“ von Jan Heinritz (SVH).

Schwieriger war die Situation in der Gruppe „Double Hand“. Hier waren nur zwei Personen an Bord, die die schwierige Windlage meistern mussten. Hier ging die SY „Sisu“ von Dirk Windmoeller (SLRV) als erste durchs Ziel und belegte Platz sieben, gefolgt von der SY „Xail“ von Davin Homeyer (YCD). Die SY „Sursulapitschi“ von Peter Westerfield (Burger Segel Vereinigung) belegte bei den Double-Hand-Seglern Platz neun.