Ansible Fundamentals: Workshop zu Systemdeployment
Agentenlose Konfigurationsverwaltung mit Ansible gilt als Alternative zu Puppet, Chef und Saltstack. Ein Workshop vermittelt Playbooks und Rollen für den Praxiseinsatz. 24. August 2026 um 18:45 Uhr / Aus der Ka...
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Agentenlose Konfigurationsverwaltung mit Ansible gilt als Alternative zu Puppet, Chef und Saltstack. Ein Workshop vermittelt Playbooks und Rollen für den Praxiseinsatz.
24. August 2026 um 18:45 Uhr / Aus der Karrierewelt
Konfigurationsmanagement zählt zu den zentralen Aufgaben der Linux-Systemadministration. Klassische Werkzeuge wie Puppet, Chef oder Saltstack setzen dafür in der Regel auf Agenten, die auf jedem Zielsystem installiert und gepflegt werden müssen. Ansible verfolgt einen anderen Ansatz: Für die Verwaltung von Systemen genügen ein SSH-Server und eine aktuelle Python-Installation auf der Zielmaschine, ein zusätzlicher Agent entfällt.
Diese agentenlose Architektur macht Ansible zu einem verbreiteten Werkzeug für Systemdeployment und automatisiertes Anwendungsmanagement. Wer Linux-Umgebungen effizient konfigurieren und wiederkehrende Abläufe standardisieren möchte, benötigt praktische Erfahrung im Umgang mit Playbooks, Rollen und den zugehörigen Konzepten von Ansible.
Von der Installation zu komplexen Playbooks
Im vier Tage dauernden Workshop "Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management" der Golem Karrierewelt lernen Teilnehmer den praktischen Umgang mit Ansible anhand konkreter Beispiele. Durchgeführt wird der Kurs von B1 Systems GmbH(öffnet im neuen Fenster), einem auf Linux- und Open-Source-Lösungen spezialisierten Anbieter für Schulung, Consulting und Support mit ausgewiesener Expertise im Cloud-Umfeld.
Der Einstieg behandelt die Installation von Ansible, Ad-hoc-Befehle für schnelle Aktionen, das Erstellen von Inventaren sowie den Umgang mit Modulen. Darauf aufbauend vermittelt der Kurs die Erstellung komplexer Playbooks inklusive YAML-Syntax, Variablen und Kontrollstrukturen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Rollen, mit denen sich zusammengehöriger Code strukturieren und wiederverwenden lässt, ergänzt um Jinja2-Templating und die Plattform Ansible Galaxy.
Fortgeschrittene Techniken und Teamarbeit
Im weiteren Verlauf behandelt der Workshop fortgeschrittene Techniken wie Ansible Vault zur Verschlüsselung sensibler Dateien, Delegation an andere Systeme, Tagging sowie unterschiedliche Strategies. Den Abschluss bilden die gemeinsame Entwicklung mit Ansible und Git sowie der Einsatz von AWX beziehungsweise Ansible Tower als grafische Oberfläche mit Zusatzfunktionen.
Vorausgesetzt werden ein fundiertes Verständnis der Linux-System- und Netzwerkadministration sowie Grundkenntnisse in der Shellprogrammierung. Der Workshop findet auf Deutsch statt, benötigt wird ein eigener Rechner mit Internetzugang. Im Anschluss an den Kurs erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.
Der Kurs
- Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management: 12.-15. Oktober 2026, online
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