Anschlag auf den CSD: Berlin unter Schock: Bilder aus der Nacht und vom Morgen danach

Polizei und Rettungskräfte kümmern sich in der Nähe des Brandenburger Tores nach einem Anschlag auf die Pride-Parade des Christopher Street Days in Berlin um Verletzte und Personen unter Schock. Ein Transporter...

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Anschlag auf den CSD: Berlin unter Schock: Bilder aus der Nacht und vom Morgen danach
Polizei und Rettungskräfte kümmern sich in der Nähe des Brandenburger Tores nach einem Anschlag auf die Pride-Parade des Christopher Street Days in Berlin um Verletzte und Personen unter Schock. Ein Transporter war gegen 22.00 Uhr in eine Menschenmenge von CSD-Teilnehmern gefahren. Die Polizei fahndet nach dem Fahrer, der vom Tatort geflohen ist. Die jährliche Veranstaltung feiert den LGBTQIA+-Pride und setzt sich für Gleichberechtigung, Vielfalt und Menschenrechte ein. An der Pride nahmen mehrere Hunderttausend Menschen teil. Die diesjährige Veranstaltung stand unter dem Motto »Haltung ist hot«. © Nadja Wohlleben/​Getty Images


Die fröhliche Stimmung auf der Pride des Christopher Street Day in Berlin ist am späten Samstagabend jäh zerstört worden. Ein weißer Van raste im Tiergarten nahe dem Brandenburger Tor in eine Menschenmenge und erfasste dabei mehrere Menschen, bevor das Fahrzeug gegen einen Baum prallte. Der Fahrer stieg nach dem Aufprall aus und flüchtete in unbekannte Richtung, wie ein Polizeisprecher sagte. Eine Frau erlitt bei dem Vorfall tödliche Verletzungen. Nach Angaben der Feuerwehr wurden 16 Menschen verletzt, darunter drei lebensbedrohlich, acht schwer und fünf leicht. Die queere Community und mit ihr viele Berlinerinnen und Berliner stehen unter Schock. 

Eine Person wird mit einer Wärmedecke zugedeckt, nachdem ein Auto in die Menge im Tiergarten gerast war und mehrere Menschen verletzt hatte. Die Veranstaltung wurde um 22.15 Uhr abgesagt. © Christian Mang/​Reuters
Die Polizei fahndet nach dem Anschlag mit einem weißen Transporter auf den CSD nach einem oder mehreren Tätern. »Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet«, sagte Polizeisprecher Florian Nath über einen Verdächtigen. © Ralf Hirschberger/​AFP/​Getty Images
Nach dem Anschlag auf den CSD werden Menschen vom Tatort in Sicherheit gebracht. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Pride standen unter Schock. © Nadja Wohlleben/​Getty Images
Bewaffnete Polizisten stehen nahe dem Ort, an dem ein Mensch getötet und rund 16 weitere verletzt wurden, nachdem ein Auto am Rande der Christopher-Street-Day-Parade (CSD) in Berlin in eine Menschenmenge gefahren war. Mindestens ein Tatverdächtiger ist auf der Flucht. © Ralf Hirschberger/​AFP/​Getty Imagess
Am Tag nach dem Anschlag auf den Berliner CSD ermitteln Beamte am Tatort. © Ralf Hirschberger/​AFP/​Getty Images
Polizeiliche Markierungen auf dem Boden und Reifenspuren sind im Berliner Tiergarten zu sehen. Gefahndet wird nach dem 21 Jahre alten Abdul B. Generalstaatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Berlin ermitteln »aufgrund des Verdachts eines Anschlags«. © Annegret Hilse/​Reuters
Der weiße Transporter, der in eine Menschenmenge von CSD-Feiernden gesteuert wurde, prallte nach der Tat gegen einen Baum. Der oder die Täter sind flüchtig. © Ralf Hirschberger/​AFP/​Getty Images
Polizeibeamte suchen am Morgen nach dem Anschlag in der Nähe des Tatorts nach Indizien. © Christian Mang/​Reuters
Menschen haben nahe dem Tatort einen Blumenstrauß zum Gedenken an die Opfer abgelegt. © Omer Messinger/​Getty Images