AfD verliert in Umfrage – Merz wird noch unbeliebter

Merz wird noch unbeliebter AfD verliert in Umfrage, SPD legt zuVon afp03.09.2026 - 18:36 UhrLesedauer: 2 Min.In einer Umfrage bleibt die AfD stärkste Kraft, verliert aber leicht an Zustimmung. Andere Parteien l...

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AfD verliert in Umfrage – Merz wird noch unbeliebter

Merz wird noch unbeliebter

AfD verliert in Umfrage, SPD legt zu

Von afp

03.09.2026 - 18:36 UhrLesedauer: 2 Min.

In einer Umfrage bleibt die AfD stärkste Kraft, verliert aber leicht an Zustimmung. Andere Parteien legen derweil zu.

Die AfD liegt im ARD-"Deutschlandtrend" weiterhin vor der Union. In der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage verliert die AfD aber einen Prozentpunkt im Vergleich zum "Deutschlandtrend" von Anfang August und steht nun bei 27 Prozent. Union und Grüne werden unverändert bei 21 Prozent beziehungsweise 15 Prozent gesehen.

SPD und Linke können sich jeweils um einen Punkt auf 13 Prozent beziehungsweise zwölf Prozent verbessern. Die FDP käme auf vier Prozent, sie wäre damit weiterhin nicht im Bundestag vertreten. Alle anderen Parteien kämen derzeit zusammen auf acht Prozent.

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Mit der Arbeit der Bundesregierung sind aktuell nur 15 Prozent sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden (plus zwei Punkte). Fünf von sechs Deutschen (84 Prozent) sind mit der Arbeit von Union und SPD hingegen weniger bis gar nicht zufrieden (minus ein Punkt).

Kaum Zufriedenheit mit Merz' Arbeit

Noch geringer ist die Zufriedenheit mit der Arbeit von Kanzler Friedrich Merz (CDU): Nur 13 Prozent äußerten sich so – ein Punkt weniger als im August. Dies ist den Angaben zufolge wie zuvor im Juli der niedrigste Zufriedenheitswert eines Kanzlers in der Geschichte des "Deutschlandtrends". Fünf von sechs Deutschen (83 Prozent) sind mit der Arbeit von Merz weniger bis gar nicht zufrieden (minus ein Punkt).

Im Zufriedenheits-Ranking innerhalb der Regierung führt weiter Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD): Jeder Zweite (51 Prozent) ist mit ihm sehr zufrieden oder zufrieden (minus zwei Punkte). Mit Außenminister Johann Wadephul (CDU) sind 34 Prozent zufrieden (plus zwei Punkte), mit Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) 30 Prozent (plus zwei Punkte).

Infratest dimap befragte für den "Deutschlandtrend" vom 31. August bis 2. September 1.319 Wahlberechtigte. Die statistische Fehlerquote wurde mit zwei bis drei Prozentpunkten angegeben.