Woolworth ruft Spielzeug zurück: Asbest-Gefahr durch Kinderspielzeug – Rückruf auch im Saarland

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Woolworth ruft Spielzeug zurück: Asbest-Gefahr durch Kinderspielzeug – Rückruf auch im Saarland

Woolworth ruft Spielzeug zurück Asbest-Gefahr durch Kinderspielzeug – Rückruf auch im Saarland

Saarbrücken/Düsseldorf · Erneut ist Kinderspielzeug durch Asbest-Rückstände aufgefallen. Diesmal stammt der Rückruf von Woolworth. Bereits Anfang des Jahres gab es ähnliche Fälle bei Aldi und Action.

07.08.2026 , 17:59 Uhr

 Derzeit läuft eine Warnung – auch im Saarland – vor Kinderspielzeug, das Asbest enthalten könnte. (Symbolfoto)

Derzeit läuft eine Warnung – auch im Saarland – vor Kinderspielzeug, das Asbest enthalten könnte. (Symbolfoto)

Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Sebastian Gollnow

Erneut sind drei Kinderspielzeuge, die auch im Saarland erhältlich waren, durch mögliche Asbest-Rückstände aufgefallen. Und erneut sind es „Stretchy“-Produkte. Betroffen sind drei verschiedene Produkte, die vom Einzelhandelsunternehmen Woolworth vertrieben wurden.

Asbest in Spielzeug – Rückruf betrifft erneut „Stretchy“-Produkte

Auf der Plattform Lebensmittelwarnung läuft der Rückruf zum einen für Spielzeug-Sand mit Geruch, der unter dem Namen „Stretchy Sand mit Geruch“ oder „fun-sand – scented“ vertrieben wurde. Der Sand ist in folgenden Sorten im Umlauf:

  • „Watermelon“ (Wassermelone)
  • „Blueberry“ (Blaubeere)
  • „Banana“ (Banane)
  • „Apple“ (Apfel)

Zudem könnte der Asbest-Sand in einer Stretchmaus und einem Stretch-Soldaten enthalten sein. Die Spielzeuge sollten nicht benutzt werden. Verbraucher können die Produkte bei Woolworth zurückgeben. Asbest ist unter anderem krebserregend und kann Jahre nach dem Kontakt noch gesundheitliche Folgen für die Lunge haben.

Nicht der erste Fall: Anfang des Jahres wurde schon einmal Asbest in Spielzeugfiguren gefunden

Auffällig: Das sind nicht die ersten Kinderspielzeuge, die wegen Asbest aufgefallen sind. Bereits Anfang des Jahres wurde der Stoff in „stretchy“ also dehnbaren Figuren gefunden – damals waren diese bei Aldi und Action im Umlauf. Der in den Figuren enthaltene Sand war bei diesem Rückruf ebenfalls das Problem.

Festgebundener Asbest ist in der Regel unbedenklich – das schreibt das Portal Produktwarnung. Problematisch wird es jedoch, wenn er sich in irgendeiner Form löst und die Fasern freigesetzt werden. Zum Beispiel, wenn eine dehnbare Spielzeugfigur aufreißt. Bei dem dehnbaren Sand im aktuellen Rückruf wäre der Asbest allerdings nicht durch eine Plastikhülle geschützt.

Asbest kann neben Krebs auch Asbestose auslösen, so schreibt die Plattform Net-Doktor. Dabei treten Vernarbungen in der Lunge auf, auch Krebs kann eine Folge sein. Die Gefahr besteht vor allem für Menschen, die regelmäßig Asbest-Fasern einatmen. (sle)