Xiaomi Electric Scooter 6 Ultra im Test

TestProdukttestsWarum man mit dem Xiaomi 6 Ultra gerne eine Extrarunde dreht14.07.2026, 06:00 Uhr – Kopfsteinpflaster, Gegenwind und längere Anstiege gehören normalerweise zu den Dingen, die E-Scootern die Lau...

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Xiaomi Electric Scooter 6 Ultra im Test

Warum man mit dem Xiaomi 6 Ultra gerne eine Extrarunde dreht

Eine Person mit Helm und roter Jacke fährt auf einem gelben E-Scooter durch eine Kurve auf einer Straße. Der Hintergrund mit Bäumen und parkenden Autos ist durch die Bewegung unscharf dargestellt.

14.07.2026, 06:00 Uhr –

Kopfsteinpflaster, Gegenwind und längere Anstiege gehören normalerweise zu den Dingen, die E-Scootern die Laune verderben. Der Xiaomi 6 Ultra lässt sich davon wenig beeindrucken. Das merkt man spätestens dann, wenn aus dem Heimweg noch eine Extrarunde wird.

Bild: AUTO BILD/ Sven Krieger

Test-Empfehlung

Xiaomi

Electric Scooter 6 Ultra yellow

1,6

gut

Der Xiaomi 6 Ultra gehört zu den Spitzenreitern, die Xiaomi derzeit im E-Scooter-Programm hat: Mit 12-Zoll-Reifen, Dualfederung, einer Herstellerangabe von bis zu 75 Kilometern Reichweite und einem Gewicht von 33 Kilogramm richtet er sich an Fahrer, die mehr erwarten als einen klassischen Stadtroller. Statt auf maximale Portabilität setzt Xiaomi auf eine robuste Konstruktion und den Anspruch, auch längere Strecken komfortabel bewältigen zu können.

Die technischen Daten sind schnell gelesen, doch die entscheidenden Fragen stellen sich erst unterwegs. Hamburg wird zur echten Härteprobe: Mal verschwindet der Radweg, mal wird aus Asphalt plötzlich Schotter, dann folgt eine Steigung, eine Baustelle oder die nächste Ampel. Für AUTO BILD bedeutete das: viele Kilometer quer durch die Hansestadt, um den Xiaomi 6 Ultra auf Herz und Nieren zu testen!

Xiamo 6 Ultra im AUTO BILD-Test (2026)

Was zählt bei dem Xiaomi 6 Ultra wirklich?

  • Wie fährt sich der Scooter im Alltag?
  • Wie stabil und sicher fühlt er sich bei Tempo 20 an?
  • Wie komfortabel bleibt er auf längeren Strecken?
  • Wie gut kommt er mit schlechten Wegen zurecht?
  • Wie weit reicht der Akku unter realen Bedingungen?

Eine Person fährt mit einem gelben E-Scooter auf einem Weg am Wasser entlang. Der Hintergrund ist durch die Fahrtbewegung verwischt.“

Mit Tempo 20 bleibt die Fahrt entspannt, gleichzeitig geht es überraschend flott voran.

Bild: AUTO BILD/ Sven Krieger

Die Fahrleistung: Tempo 20 fühlt sich genau richtig an

Schon nach wenigen Metern wird klar, dass der Xiaomi seine Kraft anders einsetzt als viele andere E-Scooter. Er fährt unaufgeregt. Bereits beim Anfahren zeigt sich dieser Charakter. Der Scooter setzt sich sanft in Bewegung und verzichtet auf den spontanen Vorwärtsdrang. Er ist kein Ampelsprinter, sondern baut seine Geschwindigkeit gleichmäßig und kontrolliert auf.

Bei den erlaubten 20 km/h entsteht nie das Gefühl, dass der Roller an seiner Grenze arbeitet. Auch bei Gegenwind oder auf längeren Anstiegen hält er das Tempo zuverlässig und vermittelt jederzeit ein sicheres, kontrolliertes Fahrgefühl. Dabei entsteht stets der Eindruck, dass noch etwas Reserve vorhanden ist, ohne dass der Scooter dies durch einen spürbaren Leistungsschub zur Schau stellen müsste.

Nach Kurven, Kreuzungen oder kurzen Verzögerungen beschleunigt der Xiaomi gleichmäßig zurück auf Reisegeschwindigkeit. Nicht explosiv. Nicht sportlich. Dafür angenehm berechenbar und leicht zu kontrollieren. Genau diese entspannte Souveränität macht einen großen Teil seines Fahrcharakters aus, das spiegelt sich letztlich auch in der Fahrleistungsnote von 1,4 wider.

Ausschnitt eines Fahrers auf einem E-Scooter, der durch eine Pfütze fährt.

Tiefe Pfützen steckt der Scooter locker weg.

Bild: AUTO BILD/ Sven Krieger

Fahrstabilität: Dort, wo der Asphalt endet

Mehrere Baustellenabschnitte führten über Schotter, lose Erde, Sand und matschige Wege. Genau die Untergründe also, die man sich nicht aussucht, die im Alltag aber immer wieder auftauchen. Der Xiaomi fühlt sich dort deutlich wohler als klassische City-Scooter – weil die Kombination aus großen 12-Zoll-Reifen, hoher Bodenfreiheit und Federung verhindert, dass jede Unebenheit zum Problem wird.

Auch auf schlechten Radwegen und in tiefen Pfützen vermittelt der Scooter ein hohes Maß an Kontrolle. Der breite Lenker, die großen Reifen und die ausgewogene Gewichtsverteilung sorgen für ein sicheres Fahrgefühl. Positiv fiel dabei auch die Lenkung auf: Der Xiaomi reagiert präzise auf Richtungswechsel, ohne nervös zu wirken. Gleichzeitig überzeugt der Roller mit einem ruhigen Geradeauslauf, wie man ihn von vielen leichteren Modellen nicht kennt.

In Kurven bleibt der 6 Ultra lange neutral und gut kontrollierbar. Selbst auf unebenen Untergründen entsteht selten das Gefühl, gegen den Roller arbeiten zu müssen. Statt hektischer Korrekturen genügt meist ein leichter Impuls am Lenker. Genau diese Kombination aus Lenkpräzision, Fahrstabilität und souveränem Umgang mit schlechten Untergründen gehört zu den größten Stärken des Xiaomi 6 Ultra, ein Eindruck, der sich auch in der sehr guten Note 1,4 widerspiegelt.

Ausschnitt eines Fahrers auf einem gelben E-Scooter während der Fahrt über Kopfsteinpflaster. Der Hintergrund ist durch die Bewegung unscharf dargestellt.

Die Dualfederung nimmt dem Kopfsteinpflaster viel von seinem Schrecken, wegzaubern kann sie es jedoch nicht.

Bild: AUTO BILD/ Sven Krieger

Komfort: Die Federung macht den Unterschied

Auf schlechten Radwegen, abgesenkten Bordsteinen und aufgerissenen Asphaltflächen filtert das Fahrwerk einen Großteil der Schläge heraus, die bei einfacheren Scootern direkt in Handgelenken und Knien landen. Besonders auf längeren Strecken macht sich dieser Unterschied bemerkbar, die im Test vergebene Komfortnote von 1,5 kommt daher nicht von ungefähr. Allerdings sollte niemand Wunder erwarten. Historisches Hamburger Kopfsteinpflaster bleibt auch für den Xiaomi eine Herausforderung.

Zum hohen Komfort tragen jedoch nicht nur Federung und Reifen bei. Auch die Ergonomie hinterlässt insgesamt einen gelungenen Eindruck. Während des Tests passte die Lenkerhöhe gut zur Fahrposition und ermöglichte selbst auf längeren Strecken ein entspanntes Fahren. Schade ist allerdings, dass sich der Lenker nicht in der Höhe verstellen lässt. Gerade bei einem Roller dieser Klasse wäre eine Anpassungsmöglichkeit sinnvoll, um unterschiedlichen Körpergrößen besser gerecht zu werden.

Positiv fiel auch das Trittbrett auf. Es bietet ausreichend Platz, ohne unnötig groß auszufallen. Besonders das Kicktail am Heck erwies sich als praktische Ergänzung. Der hintere Fuß lässt sich dort bequem abstützen, wodurch die Haltung immer wieder leicht variiert werden kann. Auf längeren Strecken sorgt das für spürbare Entlastung.

Die großen 12-Zoll-Reifen vermitteln ein souveränes Fahrgefühl, bieten viel Grip und passen hervorragend zum insgesamt gelassenen Charakter des Rollers. Gemeinsam mit der Federung entsteht so ein Komfortniveau, das man bei vielen klassischen City-Scootern vergeblich sucht.

Weniger überzeugend fallen die Griffe aus. Sie erfüllen ihren Zweck, bieten den Händen jedoch vergleichsweise wenig Unterstützung. Etwas weichere und ergonomischer geformte Griffe würden den Komfort auf längeren Fahrten weiter erhöhen.

Nahaufnahme des Hinterrads eines gelben E-Scooters mit grobstolligem Reifen, Scheibenbremse und schwarzer Schwinge mit Reflektor.

Kräftige Scheibenbremsen sorgen für kurze Bremswege und sichere Verzögerung.

Bild: AUTO BILD/ Sven Krieger

Sicherheit: Kontrolle in jeder Situation

Vor der ersten Fahrt lohnt sich ein Blick in die Einstellungen. E-ABS und Traktionskontrolle sind beim Xiaomi 6 Ultra nicht ab Werk aktiviert. Warum Xiaomi diese sicherheitsrelevanten Funktionen dem Nutzer überlässt, bleibt schwer nachvollziehbar. Aktiviert tragen beide Systeme zu einem insgesamt stimmigen und kontrollierten Fahrverhalten bei.

Bei einem Roller dieser Gewichtsklasse müssen die Bremsen überzeugen – das tun sie. Mehrere Bremsmanöver aus 20 km/h hinterließen einen durchweg positiven Eindruck. Selbst bei kräftigen Verzögerungen bleibt der Roller stabil und spurtreu. Die Bremsen lassen sich präzise dosieren und vermitteln jederzeit ausreichend Reserven.

Auch bei der Sichtbarkeit zeigt sich der Xiaomi ordentlich aufgestellt. Die Beleuchtung reicht für den Stadtverkehr aus, auch wenn der Lichtkegel auf dunklen Wegen etwas mehr Reichweite vertragen könnte. Positiv fallen die seitlichen Reflektoren an den Federarmen der Vorder- und Hinterradaufhängung auf. Sie erhöhen die Sichtbarkeit im Straßenverkehr spürbar und ergänzen die Beleuchtung sinnvoll. Die Blinker sind gut zu erkennen und werden zusätzlich durch einen Signalton unterstützt, sodass Fahrtrichtungswechsel auch im dichten Stadtverkehr gut wahrgenommen werden. Eine automatische Rückstellung nach dem Abbiegen gibt es allerdings nicht, weshalb die Blinker manuell deaktiviert werden müssen.

Unterm Strich hinterlässt der Xiaomi 6 Ultra einen sicheren Eindruck. Die Bremsanlage arbeitet zuverlässig, die Assistenzsysteme greifen sinnvoll ins Fahrverhalten ein, und auch die Sichtbarkeit gibt insgesamt wenig Anlass zur Kritik. Die Note 1,9 beschreibt den Gesamteindruck treffend.

Detailaufnahme der Verriegelung des Klappmechanismus am E-Scooter.

Der Klappmechanismus ist simpel, robust und zuverlässig.

Bild: AUTO BILD/ Sven Krieger

Verarbeitung: solide Konstruktion

Der Xiaomi 6 Ultra wirkt wie ein Fahrzeug, das auf Langlebigkeit ausgelegt wurde. Nichts klappert. Nichts knarzt. Nichts wirkt improvisiert. Der massive Rahmen aus Carbonstahl, die saubere Verarbeitung und die insgesamt robuste Konstruktion können überzeugen. Dabei sind es oft die kleinen Details, die den positiven Gesamteindruck prägen: Das Trittbrett wirkt solide, die Klappmechanik verriegelt sauber und spielfrei, und auch Lenker sowie Bedienelemente vermitteln den Eindruck, für viele Kilometer ausgelegt zu sein. Schweißnähte, Übergänge, Passungen – die Verarbeitung stimmt.

Positiv fiel zudem der verwindungsarme und äußerst solide Fahreindruck der gesamten Konstruktion auf. Selbst auf schlechten Wegen oder groben Unebenheiten bleibt der Roller auffallend ruhig. Vibrationen oder andere Hinweise auf nachgiebige Bauteile traten im Test nicht auf. Wo einfachere Modelle mit Nebengeräuschen auf sich aufmerksam machen, bleibt der Xiaomi bemerkenswert gelassen. Insgesamt hinterlässt der 6 Ultra den Eindruck eines sehr sorgfältig konstruierten E-Scooters. Materialauswahl, Verarbeitung und Stabilität bewegen sich auf einem hohen Niveau, entsprechend erhielt der Xiaomi in dieser Disziplin die Note 1,3.

Detailaufnahme des Displays eines Xiaomi 6 Ultra mit Anzeige von Reichweite, Akkustand und Fahrmodus.

75 Kilometer Reichweite klingen beeindruckend. In der Praxis sind die dafür notwendigen Idealbedingungen selten.

Bild: AUTO BILD/ Claudia Bode

Reichweite und Akku: die Reichweitenfrage

Die Reichweite gehört zu den Angaben, auf die Käufer besonders achten. Schließlich nützt der komfortabelste E-Scooter wenig, wenn schon nach wenigen Kilometern die nächste Steckdose gesucht werden muss. Gleichzeitig ist sie eine der am schwierigsten vergleichbaren Angaben. Temperatur, Fahrergewicht, Wind, Streckenprofil und Fahrmodus haben erheblichen Einfluss darauf, wie weit ein Roller tatsächlich kommt. Xiaomi gibt für den 6 Ultra eine Reichweite von bis zu 75 Kilometern an.

Wer überwiegend im Sportmodus fährt, sollte sich allerdings eher an der zweiten Herstellerangabe orientieren – dafür gibt Xiaomi eine Reichweite von 55 Kilometern an.

Für den AUTO BILD-Test wurde der Akku vollständig entladen. Die Teststrecke führte über mehr als 50 Kilometer durch Hamburg und umfasste unterschiedliche Untergründe, mehrere Steigungen, Gegenwindphasen sowie zeitweise Regen. Gefahren wurde ausschließlich im Sportmodus und damit unter Bedingungen, die viele Nutzer eher antreffen als die idealisierten Voraussetzungen eines Herstellerwerts. Am Ende standen rund 54 Kilometer auf dem Tacho, bevor die Akkureserven erschöpft waren. Damit bewegt sich der Xiaomi bemerkenswert nah an der Herstellerangabe für den Sportmodus.

Zur guten Reichweitennote von 1,7 trägt nicht allein die erzielte Distanz bei. Der große Akku sorgt für starke Werte – fordert beim Laden aber Geduld: Eine volle Ladung dauerte im Test rund zehneinhalb Stunden. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder den Scooter täglich nutzt, kann zum optionalen Xiaomi-Schnellladegerät für 59,99 Euro greifen. Damit schrumpft die Ladezeit auf etwa drei Stunden und 20 Minuten – der 6 Ultra ist deutlich schneller wieder startklar.

Gerade deshalb wirken die 54 Kilometer in der Praxis noch beeindruckender, als es die Zahl zunächst vermuten lässt. Für den Arbeitsweg, Besorgungen oder längere Fahrten durch die Stadt bleiben reichlich Reserven. In der Regel erreicht man die eigenen Grenzen früher als die des Akkus.

Eine Person hebt den zusammengeklappten E-Scooter am Rahmen an.

Der Faltmechanismus macht ihn kleiner, nicht leichter.

Bild: AUTO BILD/ Sven Krieger

Handling im Alltag: Wenn das Gewicht zum Thema wird

Im täglichen Umgang hinterlässt der Xiaomi 6 Ultra einen weitgehend durchdachten Eindruck. Die Bedienung erschließt sich schnell, wichtige Funktionen sind ohne lange Eingewöhnung erreichbar, und die Menüführung gibt kaum Rätsel auf. Wer bereits einen modernen E-Scooter genutzt hat, findet sich innerhalb weniger Minuten zurecht.

Gelungen präsentiert sich auch das Cockpit. Das 3 Zoll große Farbdisplay fällt zwar nicht übermäßig groß aus, bleibt aber selbst während der Fahrt gut ablesbar. Geschwindigkeit, Akkustand und Fahrmodus lassen sich auf einen Blick erfassen. Etwas mehr Informationsumfang wäre dennoch wünschenswert. Wer detailliertere Fahrdaten oder zusätzliche Informationen abrufen möchte, muss dafür zur Xiaomi Home App greifen.

Das ist allerdings kein wirklicher Nachteil. Die App erweitert den Funktionsumfang sinnvoll, bietet verschiedene Einstell- und Monitoring-Funktionen und ermöglicht den Zugriff auf Fahrdaten sowie Fahrzeugparameter. Im Test arbeitete die Verbindung überwiegend zuverlässig, auch wenn die Synchronisation gelegentlich einen zweiten Anlauf benötigte.

Zum Ausstattungsumfang gehört außerdem ein elektronischer Diebstahlschutz mit PIN-Sperre, Wegrollschutz und Alarmfunktion. Das erschwert den spontanen Diebstahl, ersetzt eine klassische Sicherung jedoch nicht. Für das Abstellen im öffentlichen Raum empfiehlt sich deshalb weiterhin ein zusätzliches Schloss. Schade ist, dass Xiaomi keine speziell dafür vorgesehene Vorrichtung integriert hat.

Praktisch gelöst ist dagegen der Ladeanschluss. Seine Position ist gut erreichbar, die Abdeckung sitzt sicher, und das Anschließen des Ladegeräts gelingt ohne umständliches Hantieren. Es sind oft genau diese kleinen Details, die im Alltag den Unterschied machen. Bis hierhin bewegt sich der Xiaomi auf einem hohen Niveau. Die im Kapitel Alltag und Handling vergebene Note 2,0 hat daher weniger mit der Ausstattung als mit einem ganz anderen Punkt zu tun: Die größte Einschränkung bleibt das Gewicht.

Der Xiaomi 6 Ultra gehört nicht zu den Rollern, die man gedankenlos unter den Arm klemmt. Schon beim ersten Anheben wird klar, dass hier viel Material bewegt werden will. Wer den Xiaomi gelegentlich ins Auto, Wohnmobil oder in den Keller hebt, wird damit zurechtkommen. Müssen dagegen regelmäßig Treppen überwunden werden, verliert die Angelegenheit schnell ihren Reiz. Man nimmt ihn mit, wenn es sein muss. Man freut sich aber über jede Strecke, die man fahren kann. Wer den Roller überwiegend nutzt und nur selten tragen muss, wird mit dem Xiaomi 6 Ultra im Alltag sehr gut zurechtkommen. Regelmäßige Tragepassagen gehören dagegen nicht zu seinen Lieblingsdisziplinen.

Fazit: ein Scooter für die Extrarunde

Gelber E-Scooter auf einem Gehweg vor einer Graffiti-Wand.

Mit dem Xiaomi 6 Ultra wird aus dem Weg zum Ziel manchmal eine kleine Extrarunde.

Bild: AUTO BILD/ Claudia Bode

Der Xiaomi 6 Ultra fährt komfortabel, vermittelt viel Sicherheit und macht auch nach längeren Strecken noch Spaß. Sein hohes Gewicht bleibt der größte Nachteil. Wer damit leben kann, bekommt einen E-Scooter, der regelmäßig Lust auf eine Extrarunde macht.

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