Geldwäsche? Bank schließt Trump-Konten – der klagt | USA-News
Newsblog zur US-Politik Geldwäsche? Bank schließt Hunderte Trump-KontenAktualisiert am 02.08.2026 - 21:26 UhrLesedauer: 16 Min.Eine US-Bank gerät ins Visier der Trump-Familie. Kanadier und Mexikaner wenden sich...
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Newsblog zur US-Politik
Geldwäsche? Bank schließt Hunderte Trump-Konten
Aktualisiert am 02.08.2026 - 21:26 UhrLesedauer: 16 Min.
Eine US-Bank gerät ins Visier der Trump-Familie. Kanadier und Mexikaner wenden sich von den USA ab. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Sonntag, 2. August
Brände: Tausende sollen US-Stadt Spokane verlassen
Wegen mehrerer Feuer sind Tausende Menschen im Osten des US-Bundesstaates Washington aufgefordert worden, einen Teil der Stadt Spokane zu verlassen. Die Behörden gaben eine Warnung der Stufe drei aus, da eine "akute oder unmittelbar bevorstehende Gefahr" bestehe. "Sie sollten den Ort unverzüglich verlassen", hieß es laut offizieller Evakuierungskarte der lokalen Behörden weiter.
Die Stadt wies Anwohner darauf hin, nicht in die von der Evakuierung betroffenen Gebiete zurückzufahren. Feuerwehrleute und Einsatzkräfte bekämpften weiterhin die Feuer, hieß es. Das Notfallmanagement des gleichnamigen Bezirks Spokane hatte bereits zuvor eine Notunterkunft eingerichtet. Laut Nationalem Wetterdienst sollen die Winde in der Nacht zum Montag zwar abschwächen. Dennoch bestehe weiterhin eine erhöhte Gefahr für neue und bestehende Brände, hieß es.
In den vergangenen Tagen hatten sich mehrere Feuer entfacht. Direkt an Spokane angrenzend breitet sich das sogenannte Old Trails Fire im Westen und Nordwesten der Stadt auf einer Fläche von etwa 14 Quadratkilometern aus. Im Nordosten haben die Einsatzkräfte mit dem etwas kleineren Fairview Fire zu kämpfen. Weiter nördlich entlang des Spokane River kam es zudem zu einem weiteren Feuer, das als Autumn Lane Fire bezeichnet wird, wie die gemeinnützige Warn- und Karten-App Watch Duty zeigt.
Geldwäsche? Bank schließt Trump-Konten – der klagt
Die US-Bank Capital One hat sich am Freitag gegen eine Klage der Trump Organization wegen der Schließung von deren Bankkonten gewehrt. Die Bank begründete den Schritt mit Bedenken ihrer Experten für Geldwäschebekämpfung. Damit bringt erstmals eine Bank die Schließung von Konten formell mit dem Risiko von Geldwäsche im Zusammenhang mit dem Familienunternehmen von US-Präsident Donald Trump in Verbindung. Capital One will die Klage abweisen lassen.
In dem Gerichtsantrag heißt es, die Schließung der Konten sei "das Ergebnis monatelanger Analysen und einer sorgfältigen Prüfung durch das Anti-Geldwäsche-Team" gewesen. Die von der Bank festgestellten Transaktionsmuster gehörten zu den Aktivitäten, vor denen die US-Bankenaufsicht warne. Die Vorwürfe der Trump Organization, die Schließung sei politisch motiviert, seien "irreführend". Capital One wirft dem Unternehmen jedoch nicht explizit Geldwäsche vor.
Capital One hatte die Schließung von mehr als 300 Konten im März 2021 angekündigt. Die Trump Organization und Trumps Sohn Eric reichten daraufhin im März 2025 Klage ein. Sie warfen der Bank vor, aus ideologischen ("woke") Gründen und wegen der politischen Stimmung nach den Unruhen am Kapitol vom 6. Januar 2021 gehandelt zu haben. Seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit übt seine Regierung Druck auf große Banken aus. Sie greift damit Beschwerden von Konservativen auf, die den Instituten vorwerfen, gezielt gegen politisch rechtsstehende Kunden vorzugehen ("Debanking"). Im Januar reichte Trump eine ähnliche Klage gegen die Bank JP Morgan ein.
"Sie werden recht behalten": Trump bekräftigt Anspruch auf Grönland
Donald Trump erklärt in einem Interview, Grönland aus strategischen Gründen unter amerikanische Kontrolle bringen zu wollen. Eine Aussage des Präsidenten lässt aufhorchen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.
USA warfen wohl 900-Kilo-Bombe auf Wohnhaus von Familie
Mehrere Mitglieder einer Familie sollen bei einem US-Angriff auf die iranische Insel Keschm getötet worden sein. Ein Bericht wirft die Frage auf, welchem militärischen Zweck der Bombenangriff diente. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.
Eisbrecher für die USA: Trumps neuer Deal stößt auf heftige Kritik
Donald Trump möchte die US-amerikanische Eisbrecherflotte massiv ausbauen. Kritiker bezweifeln den Bedarf und die Vergabepraxis des Milliardenprojekts. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.
Umfrage: US-Nachbarn halten eher zu China als zu den USA
Zum ersten Mal seit fast zwei Jahrzehnten bewerten Menschen in Kanada China positiver als die Vereinigten Staaten. Das geht aus einer weltweiten Umfrage des Pew Research Center aus dem Frühjahr 2026 hervor. Auch in Mexiko fällt das Bild zugunsten Chinas aus. Dort äußerten sich Befragte bereits in mehreren früheren Erhebungen während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump positiver über China als über die USA.
Die Umfrage zeigt zudem, dass sowohl Kanadier als auch Mexikaner dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping mehr Vertrauen in internationalen Angelegenheiten entgegenbringen als US-Präsident Donald Trump. Das Vertrauen in beide Politiker bleibt allerdings insgesamt vergleichsweise gering.
Noch im Jahr 2025 hatten Befragte in beiden Ländern die Vereinigten Staaten sowohl als wichtigsten Verbündeten als auch als größte Bedrohung für ihr eigenes Land bezeichnet.
US-Justizministerium lädt erneut Journalisten vor
Das US-Justizministerium hat für seine Ermittlungen die Unterlagen eines freien Journalisten der "New York Times" angefordert, wie die Zeitung am Samstag berichtete. Die Ermittlungen beziehen sich auf die Quellen für einen Artikel aus dem Jahr 2025 über eine misslungene US-Militäroperation in Nordkorea.
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Dem Bericht zufolge wurde der Journalist Matthew Cole im Februar von der Staatsanwaltschaft in Virginia vorgeladen. Die Behörden verlangen seine Notizen aus mehr als zwei Jahren sowie seine Zeugenaussage. In dem von Cole mitverfassten Artikel wurde unter Berufung auf 24 anonyme Quellen detailliert beschrieben, wie Soldaten der Spezialeinheit Navy SEALs Anfang 2019 bei einem Einsatz mehrere unbewaffnete Nordkoreaner töteten.
Reflecting Pool: Trump geht Staatsanwältin an
Im Umgang mit der Renovierung des Reflecting Pools auf der Prachtmeile nahe dem Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump die Einstellung der Ermittlungen wegen Vandalismus-Vorwürfen scharf kritisiert. Bezirksstaatsanwältin Jeanine Pirro, eine langjährige Vertraute Trumps, wurde vom Präsidenten öffentlich an den Pranger gestellt, weil sie die von ihm unterstützte Klage in der Sache fallen gelassen hatte.