Sturm im Norden: Bäume stürzen um, Wassersportler in Not

Im Norden Unwetter mit Folgen: Herabgestürzte Äste demolieren Autos Umgeknickte und herausgerissene Bäume liegen in einem Garten in Schleswig-Holstein (Symbolbild). Marcus Brandt/dp...

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Sturm im Norden: Bäume stürzen um, Wassersportler in Not

Im Norden

Unwetter mit Folgen: Herabgestürzte Äste demolieren Autos

Umgeknickte und herausgerissene Bäume liegen in einem Garten in Schleswig-Holstein (Symbolbild).
Marcus Brandt/dpa

Nach der Hitze kam der Sturm: Unwetter haben in der Nacht zu Freitag in Norddeutschland zu zahlreichen Schäden geführt.

Gewitter und Sturm haben in ganz Norddeutschland zu Unfällen und Sachschäden geführt. Die Polizei und Feuerwehr hatten alle Hände voll zu tun.

Im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns kam es zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Umgestürzte Bäume und herabfallende Äste blockierten vielerorts im Einsatzgebiet der Polizei Neubrandenburg die Straßen.

Unwetter in Norddeutschland: Sturm sorgt für Unfälle in Mecklenburg-Vorpommern

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Vor allem im Landkreis Vorpommern-Rügen kam es zu mehreren Unfällen: So beschädigte ein herabgefallener Ast gleich zwei Autos und sorgte für einen Sachschaden von 15.000 Euro, wie die Polizei mitteilte. Erst war eines der Autos gegen den Ast gefahren, dann wurde er auf den anderen Wagen geschleudert. Bei zwei weiteren Unfällen mit abgebrochenen Ästen entstanden ebenfalls Schäden von mehreren Tausend Euro.

Auf einer Landstraße bei Lübesse (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ist ein Lkw-Fahrer durch einen umstürzenden Baum leicht verletzt worden. Der Baum fiel nach Angaben der Polizei am Donnerstagabend wegen eines Sturms um und landete auf dem Führerhaus des Fahrzeugs. Der 26 Jahre alte Fahrer wurde demnach durch Splitter der Frontscheibe leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei wird der Sachschaden auf 100.000 Euro geschätzt.

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Unwetter in Mecklenburg-Vorpommern: Wassersportler geraten in Not

Auf der B5 stürzte in Höhe Redefin ein Baum auf das Fahrzeug einer 52-Jährigen. Beide Insassen wurden leicht verletzt. In 30 Fällen gab es im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume oder auf die Straße gefallene Verkehrszeichen.

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Auch mehrere Wassersportler gerieten in Not. So wurden vier Paddler mit einem SUP-Board auf dem Schweriner See vom Wind abgetrieben, teilte die Polizei in Rostock mit. Alle hätten schließlich noch selbst das Ufer erreicht und seien unverletzt geblieben. 

Auf der Unterwarnow in Rostock war ein 22-Jähriger mit einem Boot gekentert. Auch er konnte sich selbst aus dem Wasser retten, wurde aber wegen Schürfwunden medizinisch betreut.

Auf dem Plauer See gerieten zwei Personen mit ihrem Ruderboot in Seenot, wie es weiter hieß. Sie klammerten sich an eine Boje. Beide konnten von der Feuerwehr gerettet werden. Verletzt waren sie nicht. (mp/dpa)