Unfälle mit Personenschaden – wo’s in Hamm am häufigsten kracht
wa.deHammBockum-HövelStand: 18.07.2026, 11:30 UhrKommentareUns auf Google folgenIT-NRW hat neueste Zahlen zu Unfällen mit Personenschaden veröffentlicht. So sieht die Lage im Stadtbezirk Bockum-Hövel sowie in g...
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Stand: 18.07.2026, 11:30 Uhr
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IT-NRW hat neueste Zahlen zu Unfällen mit Personenschaden veröffentlicht. So sieht die Lage im Stadtbezirk Bockum-Hövel sowie in ganz Hamm aus.
Hamm – In Hamm-Bockum-Hövel ereigneten sich im vergangenen Jahr rund 70 Unfälle mit Personenschaden. Das ist dem jetzt aktualisierten Unfallatlas Deutschland von IT-NRW als Statistischem Landesamt zu entnehmen. Besondere Unfallschwerpunkte fallen im Stadtbezirk nicht ins Auge, dafür Straßen und Straßenabschnitte, auf denen es häufiger kracht.

Schaut man auf die interaktive Online-Karte, scheint die Unfallgefahr in den Wohngebieten weitaus geringer zu sein als auf den (längeren) Hauptverkehrs- und Erschließungsstraßen. Die Römerstraße etwa sticht hervor, in deren Verlauf sich – ab der Kreuzung Hammer Straße/Bockumer Weg in Richtung Norden – gleich zehn Unfälle ereigneten, zwei davon mit Schwerverletzten.
Die weiteren auffälligen Verbindungen sind Hammer Straße (ebenfalls zehn Unfälle, inklusive Kreisverkehre), Horster Straße (6), Friedrich-Ebert-Straße (4), Eichstedtstraße (4) und – im Hammer Norden – der Bockumer Weg mit sechs Unfällen.
Neun Bereiche mit mindestens zwei Unfällen
Hellblau markiert sind im Plan jene Streckenabschnitte, auf denen binnen 250 Metern zwei- oder dreimal Verkehrsteilnehmer bei Unfällen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Davon gibt es in Bockum-Hövel neun mit insgesamt 18 Unfällen.
Zwei betreffen die Römerstraße. Hier gab es im Bereich der Einmündung Wernerstraße zwei Unfälle mit Autos. Einmal war zudem ein Fußgänger beteiligt; es kam zu schweren Verletzungen. Ein andermal spielte auch ein Fahrrad eine Rolle; hier trugen ein oder mehrere Beteiligte leichte Blessuren davon. Der zweite neuralgische Punkt mit zwei Unfällen befindet sich – ausgerechnet – vor dem Gerätehaus der Feuerwehr Hövel.

Ebenfalls zwei 250-Meter-Abschnitte betreffen die Hammer Straße. Sie liegen im Bereich von Bahnlinie und Kreisverkehr mit Bülowstraße sowie zwischen Strack- und Stefanstraße. Aber auch auf der Marinestraße (Ecke Hohenhöveler Straße), auf der Wittekindstraße (Höhe „Am Lausbach“) und auf der Lipperandstraße (Einbiegung Oberholsener Straße) hat es eng beieinander jeweils gleich zwei Unfälle gegeben.
Im Hammer Norden, auf Bockum-Höveler Gebiet, sind der Bockumer Weg (Höhe Landwehr) und die Oranienburger Straße hellblau eingefärbt (jeweils zwei Unfälle). Mitunter kam es auch, wie entlang der Geinegge, zu einem Unfall mit Schwerverletzten, bei dem ausschließlich ein Fahrrad als Verkehrsmittel im Einsatz war.
629 Unfälle mit Personenschaden im Stadtgebiet
In ganz Hamm gab es 2025 insgesamt 629 Unfälle mit Personenschaden. Davon ereigneten sich 516 innerorts, 74 außerorts (ohne Autobahnen) und 39 auf den beiden Autobahnen 1 und 2, die über das Stadtgebiet führen.
An rot markierten Stellen im Unfallatlas haben sich 2025 besonders häufig Unfälle ereignet, mindestens 13. Auf Hammer Gebiet gibt es derlei Straßenabschnitte nicht, in Münster indes schon. Im Ludgerikreisel, in den auch die dortige Hammer Straße mündet, ist es laut IT-NRW allein zu 14 Unfällen mit Fahrradbeteiligung gekommen.
Achtung bei Kreuzungen und Einmündungen
Was die Statistikbehörde auch mitteilt: 16,4 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden in NRW ereigneten sich an einer Kreuzung, 15,8 Prozent an einer Einmündung. Und: Innerhalb von Ortschaften erhöhe sich der addierte Wert auf über 50 Prozent, derweil außerorts auch Kurven eine gewichtige Rolle als Unfallort spielen würden.
Zum Thema Rad- und Fußverkehr heißt es: „Innerorts waren bei 39 Prozent der Unfälle mit Personenschaden Fahrräder einschließlich Pedelecs beteiligt und in 15,1 Prozent der Unfälle waren Fußgängerinnen und Fußgänger involviert.“