WM-Aus für umstrittenen Schiedsrichter: Führten Proteste zur frühzeitigen Heimreise?
tzSportFußballUmstrittener WM-Schiri muss nach Protesten die Heimreise antretenStand: 14.07.2026, 20:25 UhrKommentareUns auf Google folgenDie WM geht in die heiße Phase. In wenigen Tagen ist klar, wer neuer Wel...
- 3 min read
Umstrittener WM-Schiri muss nach Protesten die Heimreise antreten
Stand: 14.07.2026, 20:25 Uhr
Die WM geht in die heiße Phase. In wenigen Tagen ist klar, wer neuer Weltmeister wird. Ein Schiedsrichter wurde jetzt nach Hause beordert.
Dallas – Frankreich, Spanien, England und Argentinien kämpfen um den Titel bei der WM 2026. Im ersten Halbfinale kämpft die Equipe Tricolore gegen die Spanier (hier geht’s zum Liveticker) um den Einzug ins Endspiel. Einen Tag später treffen die Three Lions auf Argentinien (alle TV-Infos hier). Für Schiedsrichter Francois Letexier geht es nicht mehr ums Weiterkommen, denn der umstrittene Unparteiische wurde nach Hause geschickt.

Der Grund hängt nicht etwa mit den bei der WM gezeigten Leistungen zusammen. Da die Franzosen unter den vier besten Mannschaften der Welt stehen, darf Letexier nicht mehr an die Pfeife, um Neutralität zu gewährleisten. Die FIFA möchte Interessenkonflikte vermeiden, um im Finale und im Spiel um Platz drei nicht für unnötige Diskussionen zu sorgen.
FIFA schickt umstrittenen WM-Schiri nach Hause
Auch Clément Turpin darf bei diesem Turnier keine Partie mehr leiten. Sein Kollege Letexier hatte im WM-Achtelfinale für Aufsehen gesorgt. In der Begegnung zwischen Argentinien und Ägypten führte der Underdog sensationell mit 2:0, ehe die Südamerikaner eine Aufholjagd hinlegten. Ägyptens Trainer Hossam Hassan witterte nach dem Schlusspfiff eine Verschwörung gegen sein Team.
„Die WM-WG“: Unsere tägliche Fußball-Show wird dein Ritual zur Weltmeisterschaft

Alle WM-Fans aufgepasst: Ihr wollt beim Mega-Event des Jahres nichts verpassen? Dann seid Ihr in der neuen Show „Die WM-WG“ von Absolut Fussball genau richtig.
Jeden WM-Tag (12 Uhr) streamen wir 30 Minuten lang eine frische Ausgabe im entspannten WG-Setting auf YouTube. Mit prominenten Gästen!
Hier geht‘s zu unserem YouTube-Kanal!
„Wir waren besser als der Weltmeister, aber das Ergebnis ist durch interne und externe Faktoren beeinflusst worden. Die Argentinier haben Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt. Ein Elfmeter für uns ist nicht einmal vom VAR gecheckt worden. Wir hatten den Sieg verdient, aber wir haben keinen Respekt und kein Fair Play erfahren. Das Leben ist unfair, die Welt ist unfair, aber warum gibt es keine Fairness im Fußball, im Sport? Wir sind ungerecht behandelt worden“, beklagte er sich.
Jérôme Brisard übrigens darf weiterhin auf Einsätze hoffen. Der Grund: Er wurde bislang nur als Video-Assistenz eingesetzt. Der Unparteiische, der zuletzt zum besten Schiedsrichter der Ligue 1 gewählt wurde, kann auf eine VAR-Berufung hoffen. Seine Kollegen Letexier und Turpin hingegen drücken den französischen Superstars fortan vom heimischen Sofa aus die Daumen. (is)