Überlaufenes Märchenschloss: Diese Alternativen zu Schloss Neuschwanstein lohnen sich in Bayern

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Überlaufenes Märchenschloss: Diese Alternativen zu Schloss Neuschwanstein lohnen sich in Bayern

Stand: 16.08.2026, 19:54 Uhr

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Wer den Menschenmassen an Schloss Neuschwanstein entgehen will, findet in Bayern zwei gute Alternativen, die ebenfalls einen Besuch wert sind.

München – Schloss Neuschwanstein gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Nicht nur für Touristen aus dem Ausland steht ein Besuch des Märchenschlosses ganz oben auf der Liste. Und keine Frage: Es ist ein beeindruckendes Bauwerk, besonders der Blick von der Marienbrücke ist weltbekannt. Aber: Scheu vor Menschen, wie König Ludwig II., sollte man nicht haben, denn rund 1,4 Millionen Menschen besuchen das Schloss jedes Jahr. Für diejenigen, die es lieber ruhiger mögen, gibt es im Freistaat aber Alternativen.

Burgen

Die Burg Trausnitz (l.) und die Burg Burghausen – zwei Alternativen zu Schloss Neuschwanstein. © IMAGO / imagebroker (Collage: Merkur.de)

1,4 Millionen Besucher bei Schloss Neuschwanstein: Zwei Alternativen in Bayern

Mehr als 6000 Besucher zählt das berühmte Schloss in der Hauptsaison, an manchen Tagen können es sogar bis zu 10.000 sein. Die Website kurzurlaub.de hat für Interessierte zwei mögliche Alternativen ausgesucht. Eine davon ist die Burg Burghausen.

Mit einer Länge von genau 1051 Metern gilt sie als längste Burganlage der Welt und kommt auf sechs hintereinanderliegende Burghöfe, Türme, Mauern und Aussichtspunkte, weshalb sich für Besucher ein ausgedehnter Rundgang anbietet. 2025 besuchten rund 500.000 Menschen die Anlage. Nicht wenig, aber auch nicht so viele wie Schloss Neuschwanstein. „Zudem verteilt sich der Andrang über mehr als einen Kilometer“, erklärt Kurzurlaub.de. Selbst an Wochenenden verteilen sich die 4000 bis 5000 Besucher auf die weitläufige Anlage.

Die Stadt selbst ist ebenfalls einen Besuch wert und bietet unter anderem bunte Häuserfassaden und kleine Gassen.

Burg Burghausen und Burg Trausnitz: Alternativen zum überfüllten Neuschwanstein

Eine zweite Alternative liegt oberhalb von Landshut: Die Burg Trausnitz. Sie war über Jahrhunderte der Stammsitz der Wittelsbacher und verbindet mittelalterliche Befestigungsanlagen mit Elementen der Renaissance. „Zu ihren Besonderheiten gehört die Narrentreppe mit monumentalen Malereien aus der italienischen Commedia dell’Arte. Die Kunst- und Wunderkammer zeigt außerdem rund 750 kunstvolle, exotische und ungewöhnliche Ausstellungsstücke aus der Tradition fürstlicher Sammlungen“, schwärmt die Website.

Ein Besuch der Burg Trausnitz lässt sich mit einem Spaziergang durch die Landshuter Altstadt verbinden, dort gibt es unter anderem mehrere Museen.

Zur Methodik

Die Besucherzahlen zu Schloss Neuschwanstein und zur Burg Burghausen stammen aus öffentlich verfügbaren Angaben der Bayerischen Schlösserverwaltung, der Stadt Burghausen und regionalen Presseberichten. Die vorgeschlagenen Alternativen wurden redaktionell ausgewählt. Ausschlaggebend waren ein vergleichbares historisches Reiseerlebnis, die Eignung für einen Kurzurlaub und eine geringere Konzentration der Gäste auf einzelne Aussichtspunkte.

Quelle: Pressemitteilung kurzurlaub.de

„Die beiden Alternativen sollen Neuschwanstein nicht ersetzen. Wer gezielt nach weniger bekannten historischen Zielen sucht, findet in Burghausen und Landshut jedoch zwei eigenständige Formen bayerischer Burgromantik“, heißt es abschließend. (Quelle: Kurzurlaub.de) (kam)