„Diese Wette solltest du eingehen“: Grönland am Ende von Trumps Amtszeit amerikanisch?
StartseitePolitikTrump ist überzeugt: Grönland steht am Ende seiner Amtszeit unter US-KontrolleStand: 01.08.2026, 15:44 UhrKommentareUns auf Google folgenTrump greift verbal an. Kopenhagen ist bereit, sein Terr...
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Trump ist überzeugt: Grönland steht am Ende seiner Amtszeit unter US-Kontrolle
Stand: 01.08.2026, 15:44 Uhr
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Trump greift verbal an. Kopenhagen ist bereit, sein Territorium zu verteidigen – und hat dafür bereits drastische Geheimpläne in der Schublade.
Washington, DC – Eine Wette, die hohe Wellen schlägt: Donald Trump ist sich sicher, dass die größte Insel der Welt bald unter amerikanischer Flagge steht – doch Dänemark macht unmissverständlich klar, wo die Grenze liegt.

In einem Freitagmorgen-Interview mit dem Sender Real America‘s Voice gab sich der US-Präsident gewohnt provokativ. Moderator Steve Gruber erinnerte Trump an seine eigene frühere Vorhersage: „Ich habe in dieser Sendung vorhergesagt, dass Grönland noch vor dem Ende deiner Amtszeit unter unserer operativen Kontrolle stehen wird.“ Trumps Antwort ließ keine Zweifel offen: „Du wirst recht behalten. Die wollen etwas tun. Grönland ist aus unserer Sicht wichtig, nicht aus ihrer. Du solltest diese Wette eingehen.“ Damit bekräftigte Trump erneut sein Ziel: Bis Januar 2029, wenn seine zweite Amtszeit endet, soll Grönland unter US-Kontrolle stehen.
Trumps alte Obsession mit Grönland
Trumps Fixierung auf die Insel zieht sich wie ein roter Faden durch seine zweite Amtszeit. Bereits im Januar 2026 drohte er, einen Zehn-Prozent-Zoll auf Waren aus Dänemark und anderen europäischen Ländern zu verhängen – solange, bis ein Deal zum vollständigen Kauf Grönlands zustande kommt, wie die House of Commons Library dokumentiert.
Beim NATO-Gipfel Anfang Juli 2026 in Ankara legte er nach: „Grönland ist ein großes Problem für uns. Wir brauchen es zum Schutz der Welt, nicht nur der USA – und es ist sehr wichtig“, sagte er laut New York Times. Seine härtesten Drohungen – darunter der Einsatz militärischer Gewalt – hat Trump inzwischen zurückgestellt. Stattdessen drängt Washington auf Verhandlungen: Zugang zu drei weiteren Militärbasen, ein effektives Vetorecht bei größeren Investitionen und ein größeres US-Konsulat in der Hauptstadt Nuuk stehen auf der Forderungsliste, so die New York Times.
Grönland-Streit: Dänemark zieht eine klare Linie
Der Druck aus Washington hat Grönland und Dänemark enger zusammenrücken lassen. Premierministerin Mette Frederiksen stellte beim NATO-Gipfel klar: Grönland stehe nicht zum Verkauf. Auf die Frage, ob Dänemark die Insel im Ernstfall militärisch verteidigen würde, antwortete sie unmissverständlich: „Wir werden das Königreich Dänemark verteidigen.“ Als Absicherung verwies sie auf Artikel 5 des NATO-Vertrags – den kollektiven Beistandsfall. Laut New York Times hatte Kopenhagen im Januar sogar Notfallpläne entwickelt, die im Fall einer US-Invasion die Sprengung eigener Flughäfen in Grönland vorsahen. Auch die EU stellte sich klar hinter Kopenhagen: „Entscheidungen über die Zukunft Grönlands treffen die Grönländer und die Dänen“, sagte EU-Kommissionssprecher Olof Gill gegenüber der New York Times.
Während Trump fest an sein Szenario glaubt, zeigen Vorhersagemärkte ein anderes Bild: Auf Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die USA Grönland noch vor 2027 erwerben, bei gerade einmal vier Prozent. Auf Kalshi sind es 6,8 Prozent für denselben Zeitraum. Selbst bis zum Ende von Trumps Amtszeit im Januar 2029 sehen die Märkte nur eine 22-prozentige Chance – so The Independent. (Quellen: The Independent, House of Commons Library, New York Times) (cgsc)