Trotz geschlossener Schranke: Transporter kracht in Regionalbahn

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Trotz geschlossener Schranke: Transporter kracht in Regionalbahn

Stand: 09.08.2026, 08:21 Uhr

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An einem Bahnübergang ist ein Transporter mit einer Regionalbahn kollidiert. Laut Polizei war die Halbschranke geschlossen. Der Fahrer hatte Glück im Unglück.

Lübbecke – Ein 64-jähriger Autofahrer hat am Samstagnachmittag, 8. August, am Bahnübergang Maschweg in Lübbecke trotz geschlossener Halbschranke seinen VW-Transporter auf die Gleise gelenkt und ist dabei mit einem Eurobahn-Zug kollidiert. Darüber berichtete die Polizei in einer Pressemitteilung.

Trotz geschlossener Schranke: Transporter kracht in Regionalbahn

Der VW Transporter wurde bei dem Unfall stark beschädigt. © Polizei Minden-Lübbecke

Der Vorfall ereignete sich laut Polizeiangaben gegen 16.40 Uhr. Der Mann aus Lübbecke fuhr demnach auf dem Maschweg in Richtung Stockhausen, als er die bereits abgesenkte Halbschranke durchbrach und frontal in den gerade passierenden Personenzug prallte. Der VW erlitt dabei einen erheblichen Frontschaden. Der Fahrer kam nach Angaben der Polizei mit leichten Verletzungen davon.

Unfall an Bahnübergang: Transporter und Zug beschädigt

Die Regionalbahn setzte ihre Fahrt nach dem Zusammenstoß zunächst fort. Erst am Bahnhof Espelkamp konnten Polizeibeamte das Fahrzeug in Augenschein nehmen. Dabei stellten sie Beschädigungen an der Außenverkleidung des Triebwagens fest, wie die Polizei mitteilte. Der Zugführer blieb unverletzt. Fahrgäste waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr an Bord.

Über den Notfallmanager der Deutschen Bahn wurde in der Folge eine Streckensperrung zwischen Bünde und Rahden angeordnet. Nachdem die Polizei die Unfallaufnahme abgeschlossen und der Notfallmanager die Strecke begutachtet hatte, wurde sie wieder für den Zugverkehr freigegeben, heißt es in der Mitteilung.

Der leicht verletzte Autofahrer wurde vom Rettungsdienst zur Untersuchung ins Krankenhaus Lübbecke gebracht. Nach ambulanter Behandlung konnte er die Klinik wieder verlassen. Die Polizei leitete gegen den 64-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

Mehrere Fahrzeuge waren auf der A45 in einen schweren Unfall verwickelt. Rettungskräfte waren vor Ort – die Strecke war gesperrt.