Touristen-Eintritt: Venedig hat über 5 Mio. Euro eingenommen
Venedigs Zugangssystem für Tagestouristen brachte in der Testphase 2026 an 60 Tagen 5,2 Millionen Euro durch 679.553 kostenpflichtige Zugangsgutscheine ein.Die durchschnittliche Zahl der täglich ausgestellten G...
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- Venedigs Zugangssystem für Tagestouristen brachte in der Testphase 2026 an 60 Tagen 5,2 Millionen Euro durch 679.553 kostenpflichtige Zugangsgutscheine ein.
- Die durchschnittliche Zahl der täglich ausgestellten Gutscheine sank gegenüber der ersten Testphase 2024 um 32,3 Prozent, und nur an einem Tag wurden mehr als 20.000 Gutscheine ausgegeben.
- 46,5 Prozent der Besucher buchten frühzeitig zum ermäßigten Tarif von fünf Euro, während die Einnahmen nach Abzug der Verwaltungskosten unter anderem zur Entlastung der Einwohner bei der Müllgebühr verwendet werden sollen.
Das Zugangssystem für Tagestouristen in Venedig hat nach vorläufigen Angaben der Stadtverwaltung 2026 zu einer weiteren Abnahme der Besucherspitzen geführt.
Während der vom 3. April bis 26. Juli an insgesamt 60 Tagen geltenden Testphase wurden 679.553 kostenpflichtige Zugangsgutscheine ausgegeben. Die Einnahmen beliefen sich auf rund 5,2 Millionen Euro und lagen damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.
Nach Angaben der Stadt ging die durchschnittliche Zahl der täglich ausgestellten Gutscheine im Vergleich zur ersten Testphase 2024 um 32,3 Prozent zurück. Zugleich verringerte sich die Zahl der Tage mit besonders hohem Besucheraufkommen deutlich. Nur an einem der 60 Erhebungstage wurden mehr als 20.000 Zugangsgutscheine ausgegeben. 2025 waren es drei von 54 Tagen gewesen, 2024 noch vier von 29.
46,5 Prozent der Besucher buchten ihren Zugang frühzeitig
Knapp 46,5 Prozent der Besucher buchten ihren Zugang frühzeitig und zahlten den ermäßigten Tarif von fünf Euro. Die übrigen 53,5 Prozent entrichteten den regulären Preis von zehn Euro für Buchungen in den letzten drei Tagen vor dem Besuch.
Die Stadtverwaltung wertete das Zugangssystem erneut als Instrument zur Steuerung der Besucherströme und nicht als Obergrenze für Touristen. Die endgültige Auswertung solle auch den Einfluss von Feiertagen, Wetter und der allgemeinen Tourismusentwicklung berücksichtigen.
Die Einnahmen sollen nach Abzug der Verwaltungskosten unter anderem zur Entlastung der Einwohner bei der Müllgebühr verwendet werden.
Agenturen, sif | 30.07.2026, 12:34