Tour-de-France-Star startet bei Cyclassics – Greipel gibt Tipp für Jedermänner
KI-Stimme. InfoWenn die Radprofis am Sonntag zum 29. Mal bei den Cyclassics, Hamburgs größtem Radrennen, an den Start gehen, ist auch ein Topstar der diesjährigen Tour de France mit dabei. Beim Start, der zum z...
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KI-Stimme. Info
Wenn die Radprofis am Sonntag zum 29. Mal bei den Cyclassics, Hamburgs größtem Radrennen, an den Start gehen, ist auch ein Topstar der diesjährigen Tour de France mit dabei. Beim Start, der zum zweiten Mal in Folge in Buxtehude erfolgt, steht mit Isaac Del Toro (22) der Gesamtdritte der Frankreich-Rundfahrt im Feld. Der Mexikaner zählt damit zu den prominentesten Fahrern der diesjährigen Cyclassics, die über rund 206 Kilometer bis zum Ziel auf der Mönckebergstraße führen.
Nach Haspa-Halbmarathon, Ironman und Triathlon ist es das nächste große Sportereignis in der Hansestadt. „Sport ist ein zentraler Teil unseres Selbstverständnisses, unserer DNA in Hamburg“, sagte Innen- und Sportsenator Andy Grote (58).
Cyclassics in Hamburg: Stark besetztes Feld um Tour-de-France-Star Del Torro
Das Profifeld der diesjährigen Cyclassics ist hochklassig besetzt. Mit dabei ist unter anderem Vorjahressieger Rory Townsend (33) aus Irland, der 2025 überraschend triumphierte. Hinzu kommt Del Toro, der als Gesamtdritter der Tour de France erstmals bei den Cyclassics startet. Insgesamt sind 18 UCI-WorldTeams und vier ProTeams angekündigt.
Auch aus deutscher Sicht gehen einige bekannte Namen an den Start. Insgesamt sind 17 deutsche Fahrer gemeldet. Zu den prominentesten gehören John Degenkolb (37), Phil Bauhaus (32), Max Walscheid (33), Jonas Rutsch (28) und Nikias Arndt (34).
Degenkolb weiß bereits, wie sich ein Sieg in Hamburg anfühlt: 2013 gewann er die Cyclassics. Zwei Jahre später holte André Greipel den bislang letzten deutschen Erfolg. Dass es elf Jahre danach wieder einen Heimsieg geben könnte, halten Greipel und Fabian Wegmann, selbst ehemaliger Radprofi und heute sportlicher Leiter der Cyclassics, zwar nicht für das wahrscheinlichste Szenario – aber auch nicht für ausgeschlossen.
Der Waseberg wird wieder zur entscheidenden Passage
Eine Schlüsselrolle spielt in den Augen der beiden ehemaligen Fahrer einmal mehr der legendäre Waseberg in Blankenese. Der rund 700 Meter lange Anstieg mit bis zu 16 Prozent Steigung muss von den Profis gleich fünfmal bewältigt werden und gehört auch bei den Zuschauern zu den beliebtesten Streckenabschnitten.
Dabei ist nicht allein der Anstieg entscheidend. „Die Anfahrt zum Waseberg ist der Schlüsselmoment – nicht nur der Berg an sich“, sagte Wegmann am Mittwoch. „Man muss sehr gut positioniert sein und vorne reinfahren.“
Sowohl Wegmann als auch Greipel halten den Sieg eines Ausreißers für möglich. Leichte Vorteile sehen beide allerdings bei den Sprintern. Wer die fünf Waseberg-Passagen übersteht und sich für das Finale gut positioniert, hat auf der Mönckebergstraße die Chance auf den Sieg.
Cyclassics in Hamburg: Ehemaliger Sieger Greipel hat einen Tipp für die Jedermänner
Bei den Cyclassics gehen wie gewohnt nicht nur die Profis an den Start. Rund 12.000 Breitensportlerinnen und Breitensportler – und damit noch mal rund 1000 mehr als im vergangenen Jahr – sind für die beiden Jedermann-Rennen über 60 und 110 Kilometer gemeldet. Zur Auswahl stehen zwei Strecken: „The Experience“ führt über rund 60 Kilometer durch den Hamburger Westen bis nach Schleswig-Holstein und zurück. Die 110 Kilometer lange „Challenge“ verläuft durch den Hamburger Süden und Teile Niedersachsens. Beide Rennen enden wie das Profirennen auf der Mönckebergstraße.
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Gerade dieser Zieleinlauf macht für Greipel einen besonderen Reiz der Cyclassics aus. „Für alle ist das einfach atemberaubend. Das sind Momente, die man nicht mehr vergisst – als Profi und auch als Breitensportler“, sagte der letzte deutsche Cyclassics-Sieger von 2015.
Für die Breitensportler geht es je nach Strecke um 7 Uhr beziehungsweise 7.40 Uhr los. Die ersten Teilnehmer werden gegen 8.17 Uhr beziehungsweise 10.06 Uhr im Ziel erwartet. Greipel hatte für sie noch einen Tipp parat: „Wer schnell schnell fährt, fährt auch schnell wieder langsam. Also fangt langsam an, seid nicht so aufgeregt und haltet das Vorderrad frei.“