Torpanne am Millerntor verlängert die Halbzeitpause

FC St. Pauli Torpanne am Millerntor: Verzögerung bei DFB-Pokal-Spiel auf St. Pauli Das Netz vom Tor vor der Südtribüne musste vor Beginn der zweiten Hälfte notdürftig geflickt werden. ...

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Torpanne am Millerntor verlängert die Halbzeitpause

FC St. Pauli

Torpanne am Millerntor: Verzögerung bei DFB-Pokal-Spiel auf St. Pauli

Das Netz vom Tor vor der Südtribüne musste vor Beginn der zweiten Hälfte notdürftig geflickt werden.
Witters

Am Samstag war das Millerntor Austragungsort der DFB-Pokalpartie zwischen Lüneburg und Werder Bremen. St. Paulis Wohnzimmer offenbarte dabei ein lange nicht mehr gesehenes Defizit.

Der FC St. Pauli selbst muss erst am Sonntagabend ran. Um 18 Uhr wird die Partie bei Rot-Weiss Essen angepfiffen, trotzdem war auch das Millerntor Austragungsort einer Partie in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde – und offenbarte dabei eine lange nicht mehr gesehen Schwachstelle.

Eigentlich hegen und pflegen sie ihr eigenes Wohnzimmer mit sehr viel Liebe und Fachkenntnis. Das ist eher noch intensiver geworden, seitdem die vereinseigene Genossenschaft (FCSP eG) die Mehrheit erwarb und somit die Fans Eigentümer des Stadions sind. Aber manchmal passieren halt Dinge, die schwer vorhersehbar sind.

St. Pauli-Stadion Austragungsort eines DFB-Pokalspiels

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Am Samstag fand am Millerntor das Pokalspiel zwischen dem Lüneburger SK Hansa aus der Oberliga Niedersachsen und Werder Bremen statt. Die Nummer nahm den erwarteten sportlichen Verlauf, der mit dem Kiezklub befreundete Bundesligist setzte sich am Ende durch, im Übermaß malträtiert wurden die Tornetze beim 3:0 (1:0) allerdings nicht. Dennoch tat sich in einem eine eklatante Lücke auf.

Tornetz vor der Millerntor-Südtribüne muss geflickt werden

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Bremen führte zur Pause knapp mit 1:0, es sollte gerade weitergehen, als in den Maschen des Gehäuses vor der Südtribüne ein Loch entdeckt wurde. Das hätte man vermutlich so lassen können, wäre es das Tor gewesen, auf das der LSK nach dem Seitenwechsel gespielt hätte. Vorwärtsbewegungen waren beim Underdog eher rar gesät. Es war aber die Bude, auf die Werder in Durchgang zwei stürmte. Und so musste natürlich eine Lösung her.

Die wurde dann auch gefunden. Mit Hilfe einer Leiter und Kabelbinder machten sich die Fachleute ans Werk, und nach wenigen Minuten war das Loch geflickt. Mit etwas Verspätung konnte die Partie schließlich fortgesetzt werde.