Studieren im Ausland: Diese Fehler können richtig teuer werden

KI-Stimme. InfoBald ist die Sommerpause vorbei. Nach den Schülern sind dann auch die Studenten und Azubis wieder dran. Immer mehr von ihnen zieht es zur Ausbildung ins Ausland. Entsprechende Programme gibt es e...

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Studieren im Ausland: Diese Fehler können richtig teuer werden

KI-Stimme. Info

Bald ist die Sommerpause vorbei. Nach den Schülern sind dann auch die Studenten und Azubis wieder dran. Immer mehr von ihnen zieht es zur Ausbildung ins Ausland. Entsprechende Programme gibt es eine ganze Reihe. Erasmussemester, Praktika, Freiwilligendienste oder eine handwerkliche Ausbildung erweitern den Erfahrungshorizont. Rund 60.000 Studierende und Lehrende zog es allein im vergangenen Jahr in andere Länder. 

Doch das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) warnt junge Leute vor Kostenfallen und gibt Tipps für die Vorbereitung. Betrug lauert laut EVZ vor allem bei der Wohnungssuche. „Da Besichtigungen vor Ort oft nicht möglich sind, haben Betrüger leichtes Spiel“, erläutern die EVZ-Experten. Deshalb sollten Interessenten möglichst auf die Angebote von Studierendenwerken, der Praktikumsstelle oder von Trägerorganisationen zurückgreifen.

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Wohnungsbetrug erkennen: Warnsignale bei der Online-Mietsuche

Wer selbst sucht, sollte auf Indizien für eine Abzocke achten. Dazu gehören auffallend günstige Mietangebote im Vergleich zu ähnlichen Wohnungen. Auch Fotos wie aus einem Prospekt seien verdächtig. Wenn der Vermieter keine Detailfragen beantworten kann oder eine hohe Vorauszahlung ausschließlich per Banküberweisung verlangt, sollten ebenfalls die Alarmglocken klingen. 

Fallen lauern auch, wenn online Anträge gestellt werden müssen, etwa bei der Anmeldung des Wohnsitzes oder dem Antrag auf Wohngeld. „Verbraucherinnen und Verbraucher sollten genau prüfen, wo sie ihre Anträge stellen“, sagt EVZ-Chefin Karolina Wojtal. Offizielle Stellen würden in der Regel keine zusätzlichen Gebühren für ihre Dienste verlangen. „Immer wieder tauchen täuschend echt gestaltete Websites auf, die diese Leistungen gegen Gebühr vermitteln“, warnt sie. Wojtal rät, auf Unstimmigkeiten auf der Website zu achten, etwa auffällige Webadressen. 

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Ausland: Laufende Verträge und Versicherungen rechtzeitig prüfen

Andere Kostenfallen sind ganz legal und resultieren aus einer mangelnden Vorbereitung des zeitweiligen Umzugs. Dazu zählt das EVZ laufende Verträge, deren Kündigung vor der Abreise vergessen wird. So zahlen Studierende womöglich weiter die Beiträge für das Fitnessstudio oder für das Streaming-Abo. Beides verursacht dann laufende Kosten, ohne dass eine Gegenleistung erbracht wird. „Ein Auslandsaufenthalt begründet kein Sonderkündigungsrecht“, erläutern die Experten. Ein frühzeitiger Blick auf die Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen der Verträge helfe, diese Kostenfalle zu vermeiden.

Die Verbraucherschützer raten auch zu einer Auslandskrankenversicherung. Dabei übernehmen die deutschen Krankenkassen grundsätzlich die Behandlungskosten in anderen EU-Ländern. „Je nach Land und Behandlung können Kosten entstehen, die nicht oder nur teilweise übernommen werden“, warnt Wojtal. So werde beispielsweise ein notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall in der Regel nicht von der Krankenkasse bezahlt. Da springt dann die private Zusatzversicherung ein.

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Und auch beim Smartphone-Tarif gilt es aufzupassen. Es gibt zwar in der EU keine Roaminggebühren mehr, sodass der heimische Tarif auch im Ausland beibehalten werden kann. „Je nach Aufenthaltsdauer und eigenem Bedarf kann eine Prepaid-Karte im Gastland die günstigere Wahl sein“, rät das EVZ.