Kein Hungern, keine Portionskontrolle: Studie zeigt, warum vegane Ernährung beim Abnehmen effektiv ist

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Kein Hungern, keine Portionskontrolle: Studie zeigt, warum vegane Ernährung beim Abnehmen effektiv ist

Studie zeigt: Fettarme vegane Ernährung lässt Pfunde purzeln – ganz ohne Portionskontrolle

Stand: 11.08.2026, 14:31 Uhr

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In einem Wohnzimmer sitzt eine Frau auf einem Sofa, isst eine Portion Salat aus einer großen Schüssel und schaut dabei auf ihren Laptop.

Eine Frau nimmt einen veganen Snack zu sich. © Depositphotos/Imago

Wer 16 Wochen lang fettarm und vegan isst, nimmt mehr ab – ohne Portionskontrolle. Eine Studie zeigt, warum Energiedichte der entscheidende Faktor ist.

Washington – Erwachsene, die über einen Zeitraum von 16 Wochen eine fettarme, vegane Ernährung ohne Vorgaben zur Portionskontrolle einhielten, verloren mehr Gewicht. Dieser Effekt ließ sich auf eine etwa 30-prozentige Verringerung der Energiedichte der Nahrung zurückführen. Die Ergebnisse stammen aus einer Studie, die im Fachjournal JAMA Network Open veröffentlicht wurde, wie Infobae berichtet.

Die Teilnehmenden konsumierten ähnlich große Mengen an Lebensmitteln nach Gewicht. Die Gruppe, die dem veganen Ernährungsplan folgte, nahm jedoch durchschnittlich etwa 357 Kilokalorien pro Tag weniger zu sich als die Kontrollgruppe, die ihre übliche Ernährungsweise beibehielt, berichtet Bild.

Randomisierte klinische Studie

Die Untersuchung war eine randomisierte klinische Studie, die zwischen 2017 und 2019 in Washington, D. C. durchgeführt wurde. Eingeschlossen waren 244 Erwachsene mit Übergewicht, die entweder einer fettarmen, veganen Ad-libitum-Ernährung zugeteilt wurden oder ihre gewohnte Ernährungsweise fortsetzten. Zu Beginn der Studie und nach 16 Wochen führten alle Teilnehmenden dreitägige Ernährungsprotokolle, die von registrierten Ernährungsberatern überprüft wurden. Die Energiedichte wurde berechnet, indem die Gesamtkalorien durch das Gewicht der verzehrten Lebensmittel geteilt wurden.

Mehr Ballaststoffe pro Gramm

Der Rückgang der Energiedichte trat ausschließlich in der veganen Gruppe auf. Er ging mit einer geringeren täglichen Kalorienaufnahme sowie einem stärkeren Gewichtsverlust einher. Diese Veränderung war darauf zurückzuführen, dass Fleisch, Milchprodukte und Eier weggelassen und gleichzeitig der Verzehr von Gemüse und Hülsenfrüchten erhöht wurde, wie Infobae berichtet.

Die Forschenden hoben hervor, dass der zugrunde liegende Mechanismus in der Auswahl von Lebensmitteln liegt, die pro Gramm mehr Wasser und Ballaststoffe enthalten. Dies unterstützt Menschen dabei, sich mit weniger Kalorien sattzufühlen. Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide liefern ein beträchtliches Volumen, während ihre Kaloriendichte vergleichsweise niedrig ist. Eine vegane Ernährungsweise ist nicht automatisch fettarm; deshalb ist die sorgfältige Lebensmittelauswahl entscheidend, um diese positiven Effekte zu erzielen, bemerkt die Science Times. (Redaktion)