Stellantis-Rückruf: Auto-Gigant ruft weltweit knapp 1 Million Fahrzeuge zurück

Stellantis-Rückruf Auto-Gigant ruft weltweit knapp 1 Million Fahrzeuge zurück Daniel Hartmann SEO Content Creator 19.08.2026 13:49 Uhr ...

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Stellantis-Rückruf: Auto-Gigant ruft weltweit knapp 1 Million Fahrzeuge zurück

Stellantis-Rückruf Auto-Gigant ruft weltweit knapp 1 Million Fahrzeuge zurück

Daniel Hartmann SEO Content Creator

19.08.2026 13:49 Uhr

Der europäische Auto-Gigant Stellantis muss weltweit fast eine Million Fahrzeuge zurückrufen. © picture alliance/dpa/AP | Carlos Osorio

Der europäische Autohersteller Stellantis ruft weltweit fast eine Million Fahrzeuge zurück. Ein Softwareproblem bei den Rückfahrkameras führt zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko.

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Zum in den Niederlanden ansässigen Autobauer Stellantis gehören Marken wie Fiat, Maserati, Peugeot und auch Opel. Neben europäischen Autos baut Stellantis auch die Fahrzeuge der amerikanischen Marken Chrysler, Dodge Jeep und Ram – aktuell sind fast eine Million dieser Fahrzeuge von einem weltweiten Rückruf betroffen.

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Rückruf bei Stellantis: Rund 1 Million Fahrzeuge betroffen

Wie Stellantis in einer Pressemitteilung erklärt, sind folgende Fahrzeuge und Modell-Jahre vom Rückruf betroffen:

  • 2026-27 Chrysler Pacifica, Pacifica Plug-in Hybrid und Voyager Minivans
  • 2026-27 Dodge Charger
  • 2026 Jeep Cherokee, Compass, Gladiator, Grand Cherokee, Grand Cherokee L, Grand Wagoneer, Grand Wagoneer L und Wrangler
  • 2026 Ram 1500 und 2500 Pickups sowie ProMaster und ProMaster EV Vans

Mit fast 940.000 Fahrzeugen betrifft der Rückruf größtenteils Fahrzeuge in Nordamerika. Außerhalb dieses Kontinents sind etwa 16.000 Autos betroffen. Wie viele Fahrzeughalter in Deutschland mit dem Rückruf konfrontiert sind, ist aktuell nicht bekannt.

Softwareproblem bei der Rückfahrkamera sorgt für den Rückruf

Laut Stellantis sorgt ein Softwarefehler des Infotainment-Systems dafür, dass die Bilder der Rückfahrkamera nicht angezeigt werden. Ein Software-Update soll das Problem jetzt lösen.

Dem Konzern seien bisher keine Unfälle im Zusammenhang mit dem Problem bekannt.

Rufschaden überwiegt finanzielle Einbußen

Da ein Softwareupdate aus der Ferne keine hohen Kosten wie die Bereitstellung von neuen Bauteilen und Reparaturen verursacht, dürfte sich der finanzielle Schaden in Grenzen halten. Jedoch leidet der Ruf vom Stellantis. Im April 2026 wurden weltweit gut 700.000 Fahrzeuge zurückgerufen – Grund war ein Baufehler bei 1,2-Liter-Mildhybrid-Benziner, der zu einem Brand führen konnte. Ein Jahr vorher waren 140.000 Autos der Marken Peugeot, Citroën, Opel, DS Automobiles und Fiat wegen Problemen am Dieselmotor von einem Rückruf betroffen.

Die Stellantis-Aktie befindet sich aktuell auf einem neuen 5-Jahres-Tief und hat seit Beginn des Jahres 2026 fast 50 Prozent an Wert verloren.