Stage zofft sich mit Co-Trainer: So lief Werder Bremens zweiter Trainingstag in Harsewinkel
StartseiteWerderStand: 11.08.2026, 20:09 UhrKommentareUns auf Google folgenErst viel Taktik, dann geht’s zur Sache: Wie der Tag im Harsewinkel-Trainingslager des SV Werder Bremen lief und wie es personell aussi...
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Stand: 11.08.2026, 20:09 Uhr
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Erst viel Taktik, dann geht’s zur Sache: Wie der Tag im Harsewinkel-Trainingslager des SV Werder Bremen lief und wie es personell aussieht.
Harsewinkel – Plötzlich hatte Jens Stage genug. Lautstark schimpfte der dänische Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen, verlangte nach einem echten Schiedsrichter auf dem Platz – einem, der bessere Entscheidungen treffen würde als Co-Trainer Christian Groß. Der Ex-Profi hatte während des abschließenden Kleinfeldturniers am Dienstagnachmittag im Trainingslager in Harsewinkel nämlich keinen Strafstoß für Stage gepfiffen – was diesen mächtig auf die Palme brachte.
Ein Foulpfiff wäre durchaus nachvollziehbar gewesen, Groß meinte stattdessen, dass der 29-Jährige den Elfmeter zu sehr gewollt habe. „Natürlich will ich ihn haben“, schrie Jens Stage daraufhin auf Englisch, „ich will ja auch am ersten Spieltag gegen Freiburg einen haben“. So schnell die Unruhe aufgekommen war, so rasant verflog sie auch wieder – ganz normaler Fußballalltag eben. Und doch zeigte die Szene, dass es in Ostwestfalen nicht nur gemächlich zugeht.

Taktik-Training mit Rückkehrern und kleiner Zoff um Jens Stage: So lief der Trainingslager-Tag bei Werder Bremen
Am Vormittag war das noch anders gewesen. Da hatte es eine knapp einstündige Einheit gegeben, die streckenweise einer Stellprobe glich. In überschaubarem Tempo mussten die Spieler Abläufe wieder und wieder einstudieren, Chefcoach Daniel Thioune hatte immer wieder Anweisungen für die Akteure parat. Die Gruppe hatte dabei zumindest etwas Zuwachs erhalten: Nachdem Skelly Alvero (zum zweiten Mal Vater geworden) und Salim Musah (krank) am Vorabend nachgereist waren, trainierten beide nun wieder ganz normal mit.
Dafür hatte sich im Gegenzug Innenverteidiger Julian Malatini vom teamintern grassierenden Infekt erwischen lassen und pausierte. Abwehrkollege Oskar Wojcik war nach kurzfristiger Belastungssteuerung zumindest am Vormittag wieder dabei. Landsmann Dawid Kownacki weilt nach seiner Auszeit (in der Vorwoche umgeknickt und zuletzt krank) zwar inzwischen ebenfalls in Harsewinkel, kehrte aber noch nicht auf den Rasen zurück.
Da hatten es Mitchell Weiser (Rückstand nach Kreuzbandriss), Senne Lynen (Bauchmuskelverletzung) und Dariusz Stalmach (Schulterblessur) besser, denn das Trio war mittendrin im Geschehen – allerdings noch ohne Körperkontakt mit möglichen Gegenspielern. Der zuletzt kränkelnde Chuki wurde am Dienstagabend im Teamhotel erwartet und soll Mittwoch wieder auflaufen können. (mbü)