Spielfilmtipps zum Wochenende: Sind diese beiden schuld, dass Mama sich Sorgen macht?

Passend zum Kinostart des Boxerfilms „That’s Why The Lady Is A Champ“ bringt ZDFneo am Samstag „Million Dollar Baby“ auf den Bildschirm. Wer sich wohl besser durch den Box-Ring schlägt: Sydney Sweeney oder Hila...

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Spielfilmtipps zum Wochenende: Sind diese beiden schuld, dass Mama sich Sorgen macht?

Passend zum Kinostart des Boxerfilms „That’s Why The Lady Is A Champ“ bringt ZDFneo am Samstag „Million Dollar Baby“ auf den Bildschirm. Wer sich wohl besser durch den Box-Ring schlägt: Sydney Sweeney oder Hilary Swank in der am Ende ziemlich dramatischen Arbeit von Clint Eastwood?

Auch die anderen Filmtipps sind dieses Mal eher in Moll gehalten, vor allem der deutsche Thriller „Schock“ am Sonntag abend.

1 Million Dollar Baby (Samstag, ZDFneo, 20:15 Uhr)

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Es hat in der Kinogeschichte nicht viel spannendere Beziehungen gegeben als die zwischen der spät mit dem Boxen beginnenden Maggie Fitzgerald (Hilary Swank), die ihrer White-Trash-Vergangenheit entfliehen will, und ihrem mürrischen, desillusionierten Trainer Frankie Dunn (Clint Eastwood).

Wenn ich Sie nehme, dann zweifeln Sie nie an mir, und ich versuche, zu vergessen, dass Sie ein Mädchen sind.

Trainer Frankie Dunn (Clint Eastwood) zur Boxerin Maggie Fitzgerald (Hilary Swank) in „Million Dollar Baby“

Wenn Altmeister Eastwood dann auch noch selbst Regie führt, springen dabei vier Oscars raus.

Ring frei also für 120 Minuten bewegendes und brillant inszeniertes Boxerdrama um eine junge Frau, die sich durch nichts von ihrem Traum abbringen lässt. Vielleicht die beste Vater-Tochter-Beziehung, die ja nicht mal eine war, die je auf die Leinwand gebracht wurde.

2 L’immensità – Meine fantastische Mutter (Samstag, 3sat, 23:30 Uhr)

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Im Rom der 1970er-Jahre sehnt sich die zwölfjährige Adri (Luana Giuliani) danach, ein Junge zu sein, überzeugt davon, dass sie „falsch“ geboren wurde.

Adris Verunsicherung wegen ihrer Identität wird durch die Schönheit ihrer Mutter Clara (Penélope Cruz) verstärkt. Dabei steht die gebürtige Spanierin angesichts der Untreue ihres Ehemanns selbst teils neben sich.

In seinem mit viel Mittelmeer-Flair und Italo-Schlagern inszenierten Drama „L’Immensità“ verarbeitet der italienische Filmemacher Emanuele Crialese Erinnerungen an seine eigene Kindheit. Zur Premiere bei den Filmfestspielen von Venedig 2022 machte der zu diesem Zeitpunkt 57-jährige Regisseur erstmals seine Transidentität publik.

3 Der Kardinal (Sonntag, Arte, 20:15 Uhr)

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Noch mal Rom, jetzt 1939: Anlässlich seiner Ernennung zum Kardinal erinnert sich der Amerikaner Stephen Fermoyle an die Etappen seines Lebens.

In Boston geboren, beginnt er 1917 als Assistent eines Gemeindepfarrers – und gerät auf dem Karriereweg zum Kardinal in Situationen, in denen kirchliche Lehre und persönliches Mitgefühl nicht vereinbar scheinen.

Zwischen einer unerwarteten Liebe, die seine Loyalität zur Kirche auf die Probe stellt, und dem Schatten des Nationalsozialismus muss er seinen eigenen Weg innerhalb einer Institution finden, deren Regeln nicht immer mit seinem Gewissen vereinbar sind.

Das bildgewaltige, leicht rührselige Epos von Otto Preminger („Anatomie eines Mordes“) mit Tom Tryon, Romy Schneider und John Huston wurde 1964 für sechs Oscars nominiert.

4 The King’s Man: The Beginning (Sonntag, RTL, 20:15 Uhr)

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Der reiche Arthur Orlando, Duke of Oxford, kann einen Anschlag auf Ferdinand von Österreich verhindern. Dennoch gelingt es, den österreichischen Thronfolger zu erschießen, was zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führt.

Es stellt sich heraus, dass der Attentäter zu einem Terrornetzwerk gehört, das die europäischen Herrscherhäuser unterwandert. Nur Orlando Oxford erkennt die Gefahr und gründet den Geheimdienst „Kingsman“.

Das Prequel zu beiden bisherigen Teilen der „Kingsman“-Filmreihe, die lose auf der gleichnamigen Comicreihe basiert. Viele, manchmal zu viele Motive und Genres rauschen vorbei: Adelsmelodram, Kriegsdrama, Actionkomödie, Parodie. Wer sich nicht an der Verdrehung historischer Tatsachen stört, dürfte mit Ralph Fiennes zumindest actionmäßig auf seine Kosten kommen.

5 Schock (Sonntag, ARD, 0 Uhr)

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Bruno arbeitet als Arzt ohne Lizenz im Untergrund, indem er ohne Zulassung medizinische Dienste für Geld erbringt. Er wird von einer Anwältin engagiert, um einem Mafia-Boss das Leben zu retten, und gerät dabei zwischen die Fronten zweier gegnerischer Gangstergruppen.

Als das Leben seiner Schwester Laura und seines Schwagers Giuli gefährdet wird, schwört Bruno Rache.

Ruhiger und erstaunlich stilbewusst inszenierter dunkler Thriller mit Denis Moschitto, Anke Engelke und Fahri Yardim unter der Regie von Denis Moschitto und Daniel Rakete Siegel. Ein Beweis, dass auch Deutsche Film noir können. Definitiv kein Feel-Good-Movie.