Skispringen: Start in den Sommer – Pleite bei den Herren, Lichtblicke bei den Damen
StartseiteSportStand: 02.08.2026, 17:00 UhrKommentareUns auf Google folgenSkispringen: Luca Roth erreichte beim Sommer-Grand-Prix in Wisla nur am Samstag das Finale. © IMAGO/Damian KlamkaIm Skispringen starten ...
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Stand: 02.08.2026, 17:00 Uhr
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Im Skispringen starten die Sommerevents im polnischen Wisla. Die deutsche Mannschaft tritt ohne ihre großen Namen an und kann nur bei den Damen für positive Momente sorgen. Die Herren enttäuschen auf ganzer Linie.
Wisla – Mit je zwei Einzelspringen im polnischen Wisla begann am 1. und 2. August der Sommer-Grand-Prix im Skispringen. In Abwesenheit vieler prominenter Namen wurde von der Großschanze gesprungen. Die deutsche Mannschaft trat mit vielen Talenten an, konnte dabei aber nur bei den Damen für Lichtblicke sorgen.
Bei den Herren verzichteten Philipp Raimund, Andreas Wellinger, Karl Geiger, Pius Paschke und Felix Hoffmann auf einen Start in Wisla, der Fokus liegt auf der Trainingssteuerung. Aus dem A-Kader der DSV-Herren war einzig Luca Roth mit dabei. Der 26-Jährige konnte an beiden Tagen aber nicht überzeugen.
Skispringen: In Abwesenheit der Topstars – DSV-Trio enttäuscht und verpasst Chance
Roth wurde am Samstag 26., am Sonntag schied er bereits im 1. Durchgang aus. Finn Braun (24) und Adrian Tittel (22) verpassten an beiden Tagen das Finale der Top 30 deutlich. Braun landete auf den Plätzen 42 und 44, Tittel wurde 53. und 42. Da viele Nationen nicht in Bestbesetzung antraten, ist das Ergebnis in Summe als Enttäuschung und verpasste Chance für die drei DSV-Herren zu bewerten.
Den Sieg am Samstag sicherte sich der Japaner Naoki Nakamura vor Marco Wörgötter aus Österreich und Gregor Deschwanden aus der Schweiz (zum Ergebnis). Am Sonntag bestätigte Nakamura seine Form mit einem überlegenen Sieg vor Kaimar Vagul aus Estland und Rok Oblak aus Slowenien (zum Ergebnis).
Skispringen: Seyfarth solide, Talente überzeugen – Slowenien jubelt ohne Prevc
Auch die deutschen Damen waren ohne ihre Topspringerinnen Selina Freitag und Agnes Reisch an den Start gegangen. „In Wisla treten wir mit unserer routiniertesten Athletin und einem jungen Team an. Ich weiß, dass das Niveau der Jungen für den Weltcup noch nicht ganz reichen wird, aber sie sollen Erfahrung sammeln“, hatte Bundestrainer Heinz Kuttin im Vorfeld gesagt.
Mit der „routiniertesten Athletin“ war Juliane Seyfarth gemeint. Die 36-Jährige belegte in beiden Wettkämpfen jeweils den 15. Platz und war damit erfolgreichste DSV-Athletin. Alvine Holz (21) belegte am Sonntag den 20. Platz und egalisierte damit ihr bestes Karriereergebnis. Am Vortag war sie 26. geworden. Anna-Fay Scharfenberg (20) wurde am Samstag 23., am Sonntag erreichte sie den 21. Rang und damit ihr bestes Ergebnis bei den Seniorinnen.
Die Siege gingen trotz Abwesenheit der Überfliegerin Nika Prevc nach Slowenien. Am Samstag (zum Ergebnis) gewann Ema Klinec vor der Norwegerin Silje Opseth und Jospehine Pagnier aus Frankreich. Am Sonntag (zum Ergebnis) gewann Nika Vodan vor der Japanerin Yuki Ito und Opseth.
Am 8. und 9. August geht es mit der zweiten Station im Sommer-Grand-Prix weiter. Im französischen Courchevel wird die deutsche Mannschaft mit deutlich prominenterer Aufstellung erwartet. (Quelle: chiemgau24.de, truf)