Seit einem Jahr: Wie das „Volume One“ die Gastro-Bar neu erfindet

KI-Stimme. InfoDer Reuterkiez liebt seine Nischen, Spätis und Kneipen. Doch wer an der Ecke Reuter-/Lenaustraße den Blick über die im Außenbereich aufgestellten Tische schweifen lässt, der stellt fest: Das „Vol...

  • 3 min read
Seit einem Jahr: Wie das „Volume One“ die Gastro-Bar neu erfindet

KI-Stimme. Info

Der Reuterkiez liebt seine Nischen, Spätis und Kneipen. Doch wer an der Ecke Reuter-/Lenaustraße den Blick über die im Außenbereich aufgestellten Tische schweifen lässt, der stellt fest: Das „Volume One“ verweigert sich den üblichen Neuköllner Bar-Kategorien. Das von AJ White und Vasili Panagop ins Leben gerufene Konzept versteht sich nämlich nicht bloß als Tränke für den späten Abend, sondern als spitzbübische Gastro-Bar – oder besser: als kreative Spielwiese, auf der kulinarische Barluft, Musik, Merch und entspannte Kiez-Gastfreundschaft ineinandergreifen.

Newsletter „Genießen in Berlin“

NL Header Genuss neu

Neue Restaurants, Morgenpost-Menü, Morgenpost-Tasting: Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter „Genießen in Berlin“. Alexander Uhl nimmt Sie jeden Samstag mit in die Welt der Berliner Gastronomie. Hier geht es zur Anmeldung.

Newsletter Illustration

Wer hier eintritt, begegnet einer feinsinnigen Hybrid-Idee: Das Duo spannt mühelos den Bogen zwischen Londoner Pub-Kultur, mediterran-griechischen Einflüssen und dem kosmopolitischen Gestaltungsanspruch moderner Bar-Utopien.

Anstatt sich hinter verkopfter Mixologie zu verschanzen, serviert das „Volume One“ feingliedrige Aperitifs und couragierte „Culinary Cocktails“ – wie etwa den „Dimitro Sour“, der in Form von Wodka, Aquavit, Apfel, Dill, Limette und griechischem Joghurt punktgenau ins Glas fließt. Nicht weniger Herzstück ist dabei das Food-Konzept: In bester Gastropub-Manier stehen hier saisonale kleine Teller im Mittelpunkt, die kompromisslos auf das Teilen ausgelegt sind.

Genießen in Berlin – die besten Restaurants, die neusten Trends:

  • Der Newsletter: Abonnieren Sie hier den kostenlosen wöchentlichen Newsletter „Genießen in Berlin“
  • Genießen in Berlin: Hier finden Sie die bislang erschienenen Newsletter
  • Neue Restaurants, neue Küchenchefs: Alle Berichte aus der Berliner Gastronomie
  • Schlemmen in fünf Gängen: Das aktuelle Morgenpost-Menü finden Sie hier
  • Cocktail oder Wein: Hier geht es zum aktuellen Morgenpost-Tasting
  • Auf den Teller geschaut: Die neusten Restaurant-Kritiken
  • Unter 25 Euro: Wo Sie gut und günstig essen gehen können
  • Für Hobbyköche: Die Rezepte der Woche von Berliner Spitzenköchen
  • Die Lieblingsorte: Hier können Sie abstimmen

Wo anderswo lediglich Nüsschen gereicht werden, kommen im „Volume One“ frische, raffiniert interpretierte Gerichte auf den Tisch – von fein gewürztem Souvlaki bis hin zu kleinen mediterranen Tellern, die wohl durchdacht mit der Säure und Bitterkeit der Drinks harmonieren. Dass das Volume One weit mehr ist als nur eine Schenke, zeigt nicht zuletzt der Marken-Gedanke dahinter. Neben den Tischen findet sich hauseigenes Merchandising wie bestickte Baseball-Caps oder Baseball-Jerseys, während sorgfältig kuratierte Sounds den Raum füllen.

U25E Volume One

Früher Kiezkneipe, seit einem Jahr die „Volume One“ Gastro-Bar (Archivbild).© Franz Michael Rohm | Franz Michael Rohm

Es ist eine charmante Ode ans gastronomische Multitasking. „Im Herbst wollen wir auch den zweiten Teil unseres Kurzfilmes ‚Rum Runner‘ zeigen“, so White. „Jetzt muss bloß noch das Kino bestätigen.” Diesen Sommer wurde das „Volume One“ ein Jahr alt. Happy Birthday!

Volume One, Reuterstraße 47, Neukölln, Mi.–Sa, 18–1 Uhr, So., 17–23 Uhr, https://www.volumeoneberlin.de/