Berlinerin Hentschel jubelt über EM-Bronze aus drei Metern

Wasserspringen in Paris Berlinerin Hentschel jubelt über EM-Bronze aus drei Metern ...

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Berlinerin Hentschel jubelt über EM-Bronze aus drei Metern

Wasserspringen in Paris

Berlinerin Hentschel jubelt über EM-Bronze aus drei Metern

Lena Hentschel und Jette Müller in Paris | Bild: IMAGO/LaPresse
Lena Hentschel und Jette Müller in Paris | Bild: IMAGO/LaPresse

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Lena Hentschel war nach einem wilden Finale heilfroh über Synchron-Bronze, wenig später jubelten die Turmspringer bei der Schwimm-EM in Paris gleich doppelt: Mit Silber und Bronze sorgten Jaden Eikermann und Ole Rösler für einen perfekten EM-Abschluss der deutschen Wasserspringer. Am letzten Abend in Paris räumte das DSV-Team im Centre Aquatique Olympique am Stade de France noch einmal richtig ab.

Hentschel jubelt in "wildem Wettkampf"

Eikermann hatte bereits am Donnerstagmorgen im Vorkampf an der Spitze des Feldes Hoffnungen geweckt, am Abend wurde der 21-Jährige diesen gerecht und sprang mit 513,05 Punkten hinter dem Russen Ruslan Ternowoi (524,20) auf Rang zwei. Der 18 Jahre alte Rösler, der seinem Teamkollegen als Zweiter ins Finale gefolgt war, holte mit 480,75 Punkten Bronze.

Den erfolgreichen Abend hatten zuvor Hentschel und Jette Müller gemeinsam im Synchronfinale vom 3-m-Brett eingeläutet. Nach einem "der wildesten Wettkämpfe", die sie je erlebt habe, freute sich Hentschel über ihre zweite Bronzemedaille in Paris.

Denn im Gegensatz zu ihrer Konkurrenz behielten die Berlinerin und ihre Dresdner Partnerin die Nerven. Die Goldfavoritinnen Yasmin Harper und Scarlett Mew Jensen zogen nach nur drei Sprüngen zurück, nachdem Mew Jensen im zweiten Durchgang einen Bauchklatscher hingelegt hatte und anschließend im dritten Versuch gar nicht mehr abgesprungen war. Auch die Russinnen Uliana Kliuewa und Nadeschda Trifonowa verpatzten mit einem Kontakt am Brett einen Sprung.

Gold geht nach Italien

Mit 274,59 Punkten mussten Müller und Hentschel, die bereits mit Luis Avila Sanchez den dritten Platz im Mixed-Synchronwettbewerb belegt hatte, nur den Italienerinnen Chiara Pellacani und Elisa Pizzini (308,07) sowie den ukrainischen Titelverteidigerinnen Xenia Botschek und Diana Karnafel (278,40) den Vortritt lassen. Zwei Stunden später drückten die beiden ihren Teamkollegen auf der Tribüne die Daumen - mit Erfolg.

Eikermann, im Synchronfinale mit Avila Sanchez Fünfter und mit dem Team Siebter, steigerte sich nach einem holprigen Start. Rösler kämpfte sich derweil nach einem Patzer im zweiten Durchgang zurück, am Ende gelang beiden der Sprung auf das Podium.

Sendung: rbb|24, 06.08.2026, 21:35 Uhr
Audio: rbb|24, 06.08.2026, Lars Becker

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