„Ich fange mit 50 komplett bei null an“: Sohn von Schlager-Legende kehrt nach Deutschland zurück
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Rückkehr nach Deutschland: Roy Blacks Sohn fängt „mit 50 noch einmal komplett bei null an“
Stand: 31.07.2026, 18:02 Uhr
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Nach schweren privaten Rückschlägen wagt der Sohn einer Musiklegende einen Neuanfang in Deutschland. Dabei ist ihm sein Vater eine Warnung.
Roy Black gehörte zu den bekannten Gesichtern der Heimatfilm-Ära, übernahm die Hauptrollen in Produktionen wie „Immer Ärger mit den Paukern“ und „Grün ist die Heide“ und war überdies einer der beliebtesten Schlagersänger seiner Zeit. Der gefeierte Entertainer verstarb im Jahr 1991 im Alter von nur 48 Jahren und hinterließ zwei Kinder: Nathalie Böhning und Torsten Höllerich (49).

Der Tod seines Vaters traf Torsten Höllerich hart: Er war damals erst 15 Jahre alt. Über viele Jahre lebte er in Kolumbien und hatte auch das Grab seines Vaters nicht besucht. Die Zeitschrift Neue Post ermöglichte Höllerich die Reise nach Deutschland. Dabei besuchte er erstmals die Grabstätte und sprach auch über seine lange verdrängte Trauer.
Sohn von Roy Back fängt wieder bei null an: Torsten Höllerich lebt bald wieder in Deutschland
„Lange Jahre habe ich versucht, alles zu verdrängen und zu vergessen, bin ans andere Ende der Welt geflohen – aber ich wusste: Wenn ich seinen Tod wirklich verarbeiten möchte, muss ich sein Grab besuchen. So sehr es auch wehtut“, sagte er. Nun spricht er in einem neuen Interview über sein aktuelles Leben.
Nach weiteren familiären Rückschlägen, darunter die Trennung von seiner Ehefrau Maria Fernanda, hat sich Höllerich entschlossen, wieder in Deutschland zu leben. „Ich fange mit 50 noch einmal komplett bei null an. […] Deutschland ist meine Heimat und deshalb möchte ich noch in diesem Jahr zurückkehren“, sagte er der Bild. Er habe Deutschland „vermisst“.
Torsten Höllerich über Roy Black: „Habe meinen Vater sehr geliebt und seinen Tod noch nicht überwunden“
Dabei belaste ihn der Tod seines Vaters Roy Black weiterhin sehr: „Ich habe meinen Vater sehr geliebt und seinen Tod noch nicht überwunden.“ In Torstens Sommerferien habe er viel Zeit mit ihm verbracht: „Für diese Zeit nahm er sich bewusst frei und wir haben viele gemeinsame Freizeitaktivitäten unternommen. Das waren für mich unvergessliche Momente.“
In der Vergangenheit litt Torsten Höllerich eigenen Angaben zufolge unter Alkoholproblemen – ein Thema, mit dem sich schon sein Vater auseinandersetzte. In Kolumbien musste er deshalb eine Entzugsklinik aufsuchen. „Ich musste die Reißleine ziehen, da ich einfach zu viel getrunken und die Kontrolle verloren habe“, sagte er im Interview mit Freizeit Spass. Zudem betonte er, dass er nicht so enden wolle wie sein Vater. Verwendete Quellen: Neue Post (Nr. 41 2025), bild.de. Freizeit Spass