RB Salzburg schließt weitere Zugänge nicht aus, Daghim vor Transfer nach Hoffenheim
Bundesliga RB Salzburg schließt weitere Zugänge nicht aus, Daghim vor Transfer nach Hoffenheim Zumindest ein routinierter Ersatzgoalie soll noch kommen. Die Bullen wollen heuer die Titel-Durststrecke b...
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Bundesliga
RB Salzburg schließt weitere Zugänge nicht aus, Daghim vor Transfer nach Hoffenheim
Zumindest ein routinierter Ersatzgoalie soll noch kommen. Die Bullen wollen heuer die Titel-Durststrecke beenden. Die Kapitänsfrage ist noch nicht endgültig geklärt
Salzburg – Bei Red Bull Salzburg ist in der Sommerpause kaum ein Stein auf dem anderen geblieben. Das Einkaufsprogramm des früheren Serienmeisters ist kurz vor Saisonstart in der Fußball-Bundesliga aber noch nicht abgeschlossen. "Wir werden uns sicher weiterhin umschauen", sagte Sport-Geschäftsführer Marcus Mann am Donnerstag. "Ich kann nicht ausschließen, dass noch neue Spieler dazukommen." Auf der Agenda steht unter anderem ein routinierter Ersatztorhüter.
Klares Ziel ist es, die längste Durststrecke der Red-Bull-Ära nach drei Saisonen ohne nationalen Titel enden zu lassen. "Die Vorbereitung war für mich gut. Es sind ein guter Schwung und eine gute Arbeitsmoral in der Mannschaft", meinte Mann. "Es ist uns allerdings bewusst, dass es kein Selbstläufer ist, und dass wir die Gegner nicht an die Wand spielen werden. Der Rote Teppich wird uns sicher nicht ausgelegt." Wenn man die Aufgaben gut erledige, habe man aber gute Chancen, am Ende "etwas in der Hand zu haben".
Daghim vor Transfer nach Hoffenheim
Im Kader ist weiterhin Bewegung. Adam Daghim, nach einem Jahr Leihe von VfL Wolfsburg zurückgekehrt, soll vor einem Transfer zu 1899 Hoffenheim stehen. Laut Sky-Angaben sollen sich die beiden Clubs auf 14 Mio. Euro Ablöse exklusive Bonuszahlungen für den Flügelspieler geeinigt haben. "Er ist für mich nach wie vor ein Spieler von Red Bull Salzburg. Er hat eine super Einstellung", sagte Neo-Trainer Danny Röhl über den Dänen.
Sein Kader ist groß. Einige gestandene Akteure wie Lucas Gourna-Douath oder Aleksa Terzic trainieren derzeit gar nicht mit der ersten Mannschaft und sollen noch abgegeben werden. "Es ist nicht einfach, Menschen, die sich nichts zu Schulden kommen haben lassen, wegzuschicken, aber ich muss eine Entscheidung treffen", sagte Mann. "Es fällt mir sehr schwer."
Einen Sonderfall stellt Maurits Kjaergaard dar. Beim Mittelfeldmann, bei dem sich ein Sommertransfer zerschlagen hat, bezeichnete es Mann als "logische Konsequenz", dass er wieder ins Mannschaftstraining einsteige. "Schon alleine aus Respekt, was Maurits Kjaergaard bisher hier geleistet hat."
Kapitänsfrage nicht endgültig geklärt
Als Torhüter-Routinier hinter dem neuen, 19-jährigen Stammgoalie Christian Zawieschitzky ist u.a. der frühere Austria-Wien-Goalie und langjährige Bayern-München-Reservist Christian Früchtl im Gespräch. "Diese Position soll auf jeden Fall besetzt werden", sagte Mann. "Aber ich schlafe ruhig, weil wir, was die Torhüter betrifft, gut aufgestellt sind."
Röhl bezeichnete es als wichtig, dass sich die Mannschaft in den nächsten Wochen finde. "Jeder wird seine Spielzeit bekommen. Es ist augenscheinlich, dass die Spieler, die nicht in der Startelf stehen, alles unternehmen, um sich reinzudrängen", erklärte der 37-Jährige.
Die Kapitänsfrage hat der frühere Glasgow-Rangers-Trainer noch nicht geklärt. Beim Ligastart am Samstag (19.30 Uhr/live Sky) gegen den TSV Hartberg werde aber wie im ÖFB-Cup in Oberwart (7:1) Zugang Nikolas Veratschnig die Schleife tragen. "Er gibt der Mannschaft viel Energie", sagte Röhl über den 23-jährigen Kärntner. Auch Neo-Stürmer Haris Tabakovic, der noch auf sein Salzburg-Debüt wartet, scheint infrage zu kommen. Röhl: "Vielleicht gibt es sogar eine Doppelspitze als Kapitän." Darüber hinaus sei der Teamgeist sehr gut. "Es gibt einen richtigen Kern, der die Mannschaft zusammenhält." (APA, 30.7.2026)
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