Premiere für Tudor-Team - Küng: «Ich will an der Vuelta eine Etappe gewinnen»
Stefan Küng ist zurück. An der Spanien-Rundfahrt greift der 32-Jährige erstmals im Tudor-Trikot an. Teilen ...
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Stefan Küng ist zurück. An der Spanien-Rundfahrt greift der 32-Jährige erstmals im Tudor-Trikot an.
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Stefan Küng ist nach schwierigen Monaten wieder bereit für grosse Rennen. Vor 10 Tagen gewann der Thurgauer an der Polen-Rundfahrt die letzte Etappe, ein 12,5 km langes Zeitfahren. Es war sein erstes internationales Rennen nach dem Bruch des linken Oberschenkels Ende Februar.
Tudor-Team mit 3 Schweizern am Start
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Das Schweizer Team Tudor Pro Cycling wird am Samstag in Monaco drei Schweizer an den Start der Vuelta schicken, wie es am Dienstag bekannt gab. Es handelt sich um Stefan Küng, Roland Thalmann und Fabian Weiss. Für Tudor ist die Teilnahme an der Vuelta eine Premiere, für Thalmann und Weiss ist es der erste Einsatz bei einer Grand Tour. Sie sollen vor allem die beiden Teamkapitäne Will Barta und Marco Brenner unterstützen.
Nur ein Fragezeichen bezüglich Formstand
«Dass ich hier stehen kann und in zwei Tagen in Richtung Vuelta abreisen kann, ist schon cool», sagt Küng im SRF-Interview. Denn in den schwierigen Momenten seiner Genesung habe er daran gezweifelt, ob er es überhaupt wieder zurück auf das höchste Level schaffen würde.
Jetzt ist Küng fast der Alte. «Ich bin nahe an meiner Bestform. Das einzige Fragezeichen ist, ob es für ein langes Zeitfahren reicht», so Küng. Die Antwort wird etwas auf sich warten lassen. Die Spanien-Rundfahrt (22.8.-13.9.) beginnt am Samstag mit dem 9,4 km kurzen Zeitfahren in Monaco. Erst auf der 18. Etappe steht der zweite Kampf gegen die Uhr an (32 km).
Küng peilt Etappensieg an
Küng formuliert ein klares Ziel: «Ich will einen Etappensieg mit nach Hause nehmen.» Natürlich mache die Vuelta-Teilnahme von Tadej Pogacar das Unterfangen nicht leichter, meint Küng. Aber er wisse ja, wie es sich anfühle. Küng gewann 2024 das abschliessende Zeitfahren der Vuelta und feierte seinen ersten Etappensieg an einer Grand Tour.
Nach dem verhängnisvollen Sturz beim Klassiker Omloop Het Nieuwsblad in Belgien Ende Februar war an solche Erfolge nicht zu denken. Sechs Wochen lang ging Küng an Krücken, musste wieder von unten anfangen und Vertrauen in seinen Körper aufbauen.
Küng ist seinem Chirurgen deshalb dankbar – und seinem Physiotherapeuten. «Ich habe unzählige Stunden bei ihm verbracht. Er hat mir auch psychisch geholfen.»
Nach der Vuelta ist vor der WM
Pausieren wird Küng nach der Vuelta nicht. Geplant ist ein kurzer Abstecher in die Heimat. «Ich muss die Tudor-Kleider aus dem Koffer nehmen und die Nationalmannschafts-Sachen packen», so Küng. Dann geht es zwecks Akklimatisierung nach Montreal, wo die Strassen-WM stattfindet (20. bis 27. September).
Erstmals an der Spanien-Rundfahrt am Start
Das Tudor-Team mit Stefan Küng.
Keystone/Maxime Schmid
SRF zwei, Sportflash, 18.08.2026, 20:00 Uhr ; ste