Palästinensischer Fußballverband: Palästinensischer Fußballverband will wieder Wettbewerbe austragen

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Palästinensischer Fußballverband: Palästinensischer Fußballverband will wieder Wettbewerbe austragen

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Der palästinensische Fußballverband will den Spielbetrieb nach drei Jahren wieder aufnehmen. Das erste Turnier soll den im Gazakrieg getöteten Sportlern gewidmet werden.

Quelle: DIE ZEIT, SID,

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  1. August 2026, 20:02 Uhr

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Palästinensischer Fußballverband Liga Spielbetrieb Israel Jibril Rajoub
Palästinensische Fußballfans im Gazastreifen bei der Übertragung der vergangenen WM in den USA, Mexiko und Kanada. © Hazem Bader/​AFP/​Getty Images

Der palästinensische Fußballverband hat angekündigt, den Spielbetrieb, nach fast dreijähriger Pause wegen des Gazakrieges, wieder aufzunehmen. »Wir geben die Wiederaufnahme der sportlichen Aktivitäten und der Liga des Fußballverbands ab dem 4. September bekannt«, sagte Verbandspräsident Jibril Rajoub auf einer Pressekonferenz in Ramallah. Der gesamte organisierte palästinensische Sport war durch den Krieg unmöglich geworden, der durch den Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst worden war und zu über 70.000 Toten im Gazastreifen führte.

Der Verband nannte das erste Turnier nach der Pause »Pokal der tausend Märtyrer«. Damit sollen die nach eigenen Angaben 1.014 palästinensischen Sportler geehrt werden, die während des Krieges getötet wurden. Mehr als 200 Vereine sollen an dem Turnier teilnehmen, darunter 146 aus dem von Israel besetzten Westjordanland, 44 aus dem Gazastreifen und 36 aus palästinensischen Flüchtlingslagern im Libanon. Das Turnier wird an allen drei Orten gleichzeitig beginnen.

Der Krieg habe »für alle Palästinenser schwierige Bedingungen geschaffen, die zur Aussetzung unserer Wettbewerbe und Aktivitäten geführt haben«, sagte Rajoub. »Aber wir haben weder unseren palästinensischen Nationalwillen verloren, noch haben wir unseren Glauben daran verloren, dass der Sport ein Symbol der Hoffnung und des Lebens bleiben wird.« Der Neuanfang werde allerdings unter schwierigen finanziellen Voraussetzungen stattfinden, weshalb es die Unterstützung der Fifa und anderer Sportverbände brauchen werde.