OVG-Beschluss für Moers: Krankenhaus Bethanien darf weiter Hüft-OPs durchführen
KI-Stimme. InfoGute Nachrichten für Patientinnen und Patienten mit Hüftproblemen. Sie müssen auch weiterhin nicht zwingend weite Wege in Kauf nehmen. Das Krankenhaus Bethanien hat einen juristischen Erfolg erzi...
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KI-Stimme. Info
Gute Nachrichten für Patientinnen und Patienten mit Hüftproblemen. Sie müssen auch weiterhin nicht zwingend weite Wege in Kauf nehmen. Das Krankenhaus Bethanien hat einen juristischen Erfolg erzielt. Wie dessen Unternehmenskommunikation mitteilt, hat das Oberverwaltungsgericht NRW (OVG) dem Antrag des Krankenhauses Bethanien Moers hinsichtlich der Leistungsgruppen Hüftendoprothetik (Kunstgelenkersatz) und Wirbelsäuleneingriffe stattgegeben.

Ende 2024 hatte der NRW-Gesundheitsminister Karl-Heinz Laumann die Details zur Krankenhausplanung vorgestellt. Für einige der rund 330 Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen bedeuteten die neuen Zuschnitte enorme Einschnitte. Das Krankenhaus Bethanien hätte bestimmte Operationen ebenfalls nicht mehr durchführen können. Wie viele andere Kliniken hatte auch das Moerser Haus Anfang vergangenen Jahres gegen die Feststellungsbescheide geklagt. Einen ersten Erfolg erzielte das Moerser Haus im Herbst vergangenen Jahres, als das OVG Münster in zweiter Instanz beschloss, dass das Krankenhaus weiterhin Patientinnen und Patienten mit Leukämie und Lymphomen behandeln darf.
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Nun die positive Entscheidung im orthopädischen Bereich bei Hüft- und Wirbelsäuleneingriffen. „Damit können wir beide Leistungsbereiche wie gewohnt anbieten. Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet dies vor allem, dass die hüftendoprothetische Versorgung am Krankenhaus Bethanien weiterhin wohnortnah gewährleistet bleibt“, wird Dr. Andrei Visinescu, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie & Orthopädie, in der Mitteilung zitiert. „Uns ermöglicht es, unsere hohe Versorgungsqualität in diesem essenziellen Bereich fortzuführen“, fügt Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung, hinzu.
Das ist eine spezielle Operationsmethode
Patientinnen und Patienten, die ein künstliches Hüftgelenk benötigen, werden von den Spezialistinnen und Spezialisten rund um Dr. Visinescu versorgt. „Unsere Klinik verfügt über langjährige, fundierte Erfahrung in der Hüftendoprothetik. Der sogenannte minimalinvasive direkte vordere Zugang wird bei uns bereits seit 15 Jahren eingesetzt, ist fest etabliert und bildet einen besonderen Schwerpunkt unseres hüftendoprothetischen Portfolios“, erklärt der Chefarzt zur schonenden Operationsmethode für den Einsatz einer Hüftendoprothese. „Patientinnen und Patienten mit Hüftarthrose können sich also weiterhin regulär bei uns vorstellen und behandeln lassen“, erklärt der Chefarzt.
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Dass auch die Wirbelsäuleneingriffe bei der positiven Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts NRW berücksichtigt worden seien, trage dazu bei, Patientinnen und Patienten ein umfassendes Angebot im Rahmen der modernen Orthopädie bieten zu können, heißt es abschließend seitens des Krankenhauses.
sovo