Designchef verrät: Deshalb hat der Audi Nuvolari keinen festen Heckspoiler
Audi Nuvolari: Designchef verhindert Designelement"Nur über meine Leiche": Dieses Teil lehnte Audis Designchef abMit dem Audi Nuvolari haben die Ingolstädter wieder einen echten Supersportwagen im Portfolio. Ei...
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Audi Nuvolari: Designchef verhindert Designelement
"Nur über meine Leiche": Dieses Teil lehnte Audis Designchef ab

Mit dem Audi Nuvolari haben die Ingolstädter wieder einen echten Supersportwagen im Portfolio. Ein Bauteil lehnte Audis Designchef Massimo Frascella aber vehement ab, wie jetzt in einem Video bekannt wurde.
Bild: Audi/AUTO BILD-Montage
- Maurus Elias Moritz
11. August 2026, 18:39 Uhr
Im Juni 2026 stellte
Audivöllig überraschend einen neuen Sportwagen vor – den
Nuvolari. Der Supersportler auf Basis des
Lamborghini Temerarioist auf 499 Stück limitiert und wurde in nur 405 Tagen konzipiert. Den Entstehungsprozess zeigt Audi nun in einem
Video auf YouTube. Die Ingolstädter verraten darin, dass vor allem ein Bauteil für hitzige Diskussionen sorgte.
Ein Supersportwagen mit einer Systemleistung von 1001 PS braucht entsprechend Abtrieb. Deshalb wollten Audis Ingenieure beim Nuvolari ursprünglich einen feststehenden Heckspoiler verbauen. Doch Chefdesigner Massimo Frascella sträubte sich vehement dagegen.
Frascella verhinderte Heckflügel
In dem Video wird die Anekdote erzählt, dass Frascella den Entwicklern den Auftrag gab, keinen festen Heckflügel am Nuvolari zu verbauen. Dieser Auftrag war aber vielmehr eine Forderung. "Nur über meine Leiche" soll der italienische Designer gesagt haben, als es um einen möglichen sichtbaren Heckspoiler ging. Frascella war es wichtig, dass Audis neuer Supersportler durch klare Linien und elegantes Design besticht. Nicht ohne Grund wird der Nuvolari von Audis Ingenieuren als "Gentleman-Racer" bezeichnet.

Massimo Frascella ist seit Juni 2024 Designchef bei Audi.
Bild: Audi
Schließlich sahen auch Audis Entwickler ein, dass beim Nuvolari ein Heckflügel nur bei hohen Geschwindigkeiten notwendig ist. Daher setzt Audi auf einen ausfahrbaren Heckflügel, wie ihn bereits
TTund
R8nutzten. Auch wenn der Nuvolari nicht als R8-Nachfolger gesehen wird, nimmt er zumindest den Platz als Performance-Speerspitze in Audis Modellportfolio ein.
Höchstgeschwindigkeit von mehr als 350 km/h
Ein Vierliter-Biturbo-V8-Hybrid mit zwei Elektromotoren an der Vorderachse und einem dritten zwischen dem Achtzylinder und Getriebe treibt den Nuvolari an. Allein der V8-Motor leistet 800 PS und stellt ein Drehmoment von 730 Nm bereit. In Kombination mit den drei Elektromotoren ruft Audis Supersportler bis zu 1001 PS ab. Mit mehr als 350 km/h ist der Nuvolari der bislang schnellste Serien-Audi.
Am Feinschliff des Supersportwagens waren auch Audis Formel-1-Piloten Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto beteiligt. Wie in dem Video zu sehen ist, testeten beide das Auto vor der Vorstellung. Erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wurde der Nuvolari dann an der Côte d'Azur.
Mit einem Preis von rund 600.000 Euro ist der Nuvolari der teuerste Audi, der je angeboten wurde.
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