Kleinster Strand der Welt: Der Playa de Gulpiyuri liegt in Nordspanien
Ein winziger Strand mitten im Grünen: Der Playa de Gulpiyuri in Nordspanien ist nur 40 Meter lang und liegt 100 Meter vom Meer entfernt. Bei Flut wird er auf ganz besondere Weise mit Meerwasser gefüllt.
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Publiziert15. August 2026, 06:55
In EuropaNur 40 Meter lang: Das ist der kleinste Strand der Welt
Ein winziger Strand mitten im Grünen: Der Playa de Gulpiyuri in Nordspanien ist nur 40 Meter lang und liegt 100 Meter vom Meer entfernt. Bei Flut wird er auf ganz besondere Weise mit Meerwasser gefüllt.

Im Norden Spaniens verbirgt sich der kleinste Strand der Welt: der Playa de Gulpiyuri nahe der Stadt Llanes, mit einer Länge von gerade einmal 40 Metern. Auf den ersten Blick erinnert er allerdings eher an eine kleine Lagune als an einen klassischen Strand. Wie der «Blick» berichtet, entstand dieser Mini-Strand durch den Einsturz einer Kalksteinhöhle. Daraus entstand eine Vertiefung im Boden, in die heute Meerwasser hineinfliesst. Das Besondere daran: Der Playa de Gulpiyuri liegt nicht direkt an der Küste, sondern mehr als 100 Meter vom Meer entfernt.
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Obwohl der Strand nicht direkt am Meer liegt, fliesst trotzdem Meerwasser dorthin. Bei Flut fliesst das Wasser durch einen natürlichen Tunnel unter der Erde bis zum Strand. Dieser Tunnel ist über lange Zeit durch das Salzwasser im Kalkstein entstanden. So gelangt das kristallklare Wasser bis zum versteckten Strand und sorgt dort sogar für kleine Wellen. Während sich die Senke bei Flut mit Wasser füllt, bleibt der Strand bei Ebbe fast vollständig trocken. Auch die Wassertemperatur überrascht viele Besucher. Sie ist häufig kühler als direkt an der Küste, da das Meerwasser auf seinem Weg zum Strand eine gewisse Zeit unter der Erde verbringt.
Nur zu Fuss zugänglich
Wer den kleinen Naturstrand besuchen möchte, erreicht ihn am besten vom Parkplatz beim Strand von San Antolín aus. Von dort dauert der Fussweg etwa 15 Minuten. Eine direkte Verbindung mit Zug oder Bus gibt es zum Playa de Gulpiyuri nicht. Aufgrund seiner Grösse kann es am Strand schnell eng werden. Wer den besonderen Ort möglichst ruhig erleben möchte, sollte deshalb früh am Morgen kommen oder einen Besuch ausserhalb der Hauptsaison einplanen.
Mit seiner versteckten Lage, dem unterirdisch zufliessenden Meerwasser und einer Länge von nur 40 Metern ist der Playa de Gulpiyuri ein ungewöhnliches Naturphänomen und ein Strand, der sich deutlich von klassischen Küstenorten unterscheidet.
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