Niclas Füllkrug trifft bei seiner Rückkehr: Werder Bremen zieht ungefährdet in die zweite Pokalrunde ein

Werder Bremen übersteht die erste DFB-Pokal-Hauptrunde. Gegen den Fünftligisten Lüneburger SK tut sich der Bundesligist lange schwer. Am Ende reicht es zu einem 3:0. Ein Rückkehrer hat Anteil daran.

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Niclas Füllkrug trifft bei seiner Rückkehr: Werder Bremen zieht ungefährdet in die zweite Pokalrunde ein

Der SV Werder Bremen hat beim Comeback von Niclas Füllkrug seine Pflichtaufgabe in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde erfüllt und seine mäßige Pokalbilanz der vergangenen Jahre aufgebessert. Beim 3:0 (1:0) gegen den fünftklassigen Lüneburger SK erzielte Rückkehrer Füllkrug per Foulelfmeter den Treffer zum 2:0 (53.) für den Fußball-Bundesligisten. Jens Stage (11.) hatte den Favoriten früh in Führung gebracht. Ludovit Reis (76.) sorgte für den Endstand. 

Die Partie fand in der Heimstätte des FC St. Pauli am ausverkauften Hamburger Millerntor statt, da die Lüneburger als Gastgeber kein geeignetes Stadion haben und ausweichen mussten. Für den Verein aus der Oberliga Niedersachsen war es in seiner 125-jährigen Clubgeschichte der vierte Auftritt im DFB‑Pokal – und zum vierten Mal kam das Aus in der ersten Runde. 

Außenseiter macht dem Favoriten das Leben schwer

Die Bremer bemühten sich vor 29.330 Zuschauern, schnell die Kontrolle zu übernehmen. Nach einer halben Minute hatte Neuzugang Reis die erste Chance. Sein Schuss ging deutlich über das Tor. Der Außenseiter hielt dagegen und konnte die Bremer einige Male im Spielaufbau wirkungsvoll stören. Auch nach der Werder-Führung durch Stage blieb der LSK unangenehm für den Erstligisten. 

Füllkrug, der am Dienstag drei Jahre nach seinem Abschied zu Werder zurückgekehrt war, wirkte fit, spritzig und agil. Bisweilen fehlte ihm noch die Bindung zu seinen Mitspielern. Und dennoch kam der 33-Jährige zu seinem Tor: Nachdem Stage im Strafraum der Lüneburger gefoult wurde, verwandelte Füllkrug sicher. Nach einer Stunde war für ihn Schluss. In Cedric Itten ersetzte ihn ein weiterer Neuzugang im Sturmzentrum.  

Werder kontrollierte weiter das Spiel, der LSK wehrte sich tapfer – und hatte sogar eine Möglichkeit zum Anschluss: Ein Schuss von Nevio Scheuer (74.) ging knapp am Werder-Tor vorbei. Zwei Minuten später war es Reis, der mit seinem Premierentreffer für den Favoriten das Spiel entschied. (dpa)