TikTok lockt zu Mega-Strandparty – Ostsee-Ort zieht die Notbremse
Im Norden „Nicht anreisen!“ Ostseebad warnt vor illegaler Mega-Party Der Strand von Scharbeutz picture alliance / imageBROKER | Christian Ohde Auf TikTok wird zur Stran...
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Im Norden
„Nicht anreisen!“ Ostseebad warnt vor illegaler Mega-Party
Auf TikTok wird zur Strandparty aufgerufen – die Gemeinde zieht die Notbremse.
Die Posts auf TikTok klingen nach einer Super-Idee: Strandparty in Scharbeutz! Kostenlos und freie Drinks! „Stell dir vor: 1500 Menschen, ein Strand, eine Nacht.“ Treffpunkt, Datum, alles wird geteilt wie verrückt. Die Bürgermeisterin von Scharbeutz schiebt dem Projekt „Secret Beachparty“ jetzt allerdings den Riegel vor. Klartext statt Jubel, Trubel, Heiterkeit.
„Derzeit wird in den sozialen Medien, insbesondere auf TikTok, zu einer sogenannten Projekt X-Strandparty am 15. August 2026 in Scharbeutz aufgerufen“, beginnt die Mitteilung der Bürgermeisterin Bettina Schäfer. Und weiter: „Hierzu stellen wir unmissverständlich klar: Diese Veranstaltung ist weder angemeldet noch genehmigt. Die Gemeinde Scharbeutz wird diese Veranstaltung gemeinsam mit der Polizei unterbinden.“
TikTok-Party in Scharbeutz: So will die Gemeinde das Event stoppen
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Nichts mit Gratis-Drinks und wummernden Bässen am weißen Ostseestrand. 1500 Gäste? Die Gemeinde Scharbeutz zeigt den unbekannten Organisatoren, wo der Partyhammer hängt: „Unkontrollierte Massenveranstaltungen am Strand stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und werden von uns nicht geduldet.“
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An alle, die die Aufrufe auf TikTok sehen und teilen, ergeht eine klare Anweisung: „Folgen Sie diesem Aufruf nicht und reisen Sie zu dieser Veranstaltung nicht an.“
Die Anreise sei zwecklos, es wird keine Party geben, dafür sorge notfalls die Polizei: „Scharbeutz ist ein Ort der Erholung, des Miteinanders und des gegenseitigen Respekts.“
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Was hinter den sogenannten „Project X“-Partys steckt
„Project X-Parties“ sind unangemeldete Events, von denen die Teilnehmer über Social Media erfahren. Benannt sind die Massenveranstaltungen nach einer US-Filmkomödie von 2012, in der es um eine völlig aus dem Ruder gelaufene Hausparty einiger Highschool-Schüler geht – mit 2000 Teilnehmern, die über die damals noch neuen sozialen Medien von der Party erfahren haben, mit Polizeieinsatz und spektakulärer Feuerwerfer-Show am Ende. Das, so stellt Bürgermeisterin Schäfer klar, möchte in Scharbeutz niemand erleben.