Nächster infizierter Ebola-Patient landet in Frankfurt – Sonderisolierstation übernimmt Behandlung

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Nächster infizierter Ebola-Patient landet in Frankfurt – Sonderisolierstation übernimmt Behandlung

Stand: 13.07.2026, 16:28 Uhr

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Uniklinik in Frankfurt

In der Frankfurter Uniklinik wird ein Ebola-Patient behandelt. (Archivbild) © Florian Wiegand/dpa

Ein mit Ebola infizierter US-Bürger wird seit Montagmorgen in der Uni-Klinik Frankfurt behandelt. Für die Bevölkerung besteht laut Klinik kein Grund zur Sorge.

Frankfurt – Ein mit dem Ebola-Virus infizierter US-Bürger wird am Montag, 13. Juli, seit den frühen Morgenstunden in der Universitätsklinik Frankfurt behandelt. Laut dem Leiter der Sonderisolierstation, Timo Wolf, ist der Zustand der Person derzeit stabil.

Nähere Angaben zu Alter, Geschlecht oder dem genauen Krankheitsverlauf machte die Klinik nicht. Es hieß lediglich, die Person zeige jene Symptome, die bei einer Ebola-Erkrankung typischerweise auftreten. Seit der Ankunft in Frankfurt habe sich die Krankheit nicht weiterentwickelt. Wolf erläuterte allgemein, dass die Behandlung auf die Versorgung mit Flüssigkeit und Nährstoffen sowie auf eine symptomorientierte Therapie ausgerichtet sei.

Ebola in Frankfurt: Was die Klinik über die Situation sagt

Klinikdirektor Jürgen Graf betonte, für die Bevölkerung bestehe keinerlei Grund zur Sorge. Die Sonderisolierstation verfüge über mehrere Sicherheitsstufen, sodass keine Krankheitserreger aus dem Behandlungsbereich in die Außenwelt gelangen könnten. Auch das medizinische Personal sei vollständig vor einer Ansteckung geschützt, erklärte Wolf.

In der Nacht war der Patient am Flughafen Frankfurt gelandet und anschließend in die Universitätsklinik gebracht worden, wie das Bundesministerium für Gesundheit mitteilte. Es handelt sich um den zweiten US-Bürger, der innerhalb von knapp zwei Monaten zur Behandlung nach Deutschland geflogen wurde.

Zuvor hatte die US-Gesundheitsbehörde CDC bekanntgegeben, dass die betroffene Person für eine humanitäre Organisation in der Demokratischen Republik Kongo tätig sei. Ein Test habe positiv auf die dort derzeit verbreitete Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus angeschlagen. (nok/dpa)