Mann springt von Steg und verletzt sich schwer
StartseiteLokalesStarnbergStarnbergStand: 11.08.2026, 18:38 UhrKommentareUns auf Google folgenUnfall am Badesteg: Ein Mann war auf dem Steg oder vom Steg schwer gestürzt und musste in ein Krankenhaus gebracht w...
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Stand: 11.08.2026, 18:38 Uhr
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Am Steininger Grundstück in Starnberg hat sich ein Badegast beim Sprung ins Wasser schwer verletzt. Wegen extrem niedriger Wasserstände kam er auf dem Grund auf. Es war nicht der einzige Unfall am Dienstag – vier Stück gab es in 45 Minuten.
Starnberg – Einsätze im Minutentakt gab es am Dienstagnachmittag für Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei in Starnberg. Mindestens vier Menschen wurden verletzt, einige davon offenbar schwer.
Die Serie begann um 13.40 Uhr, als die Starnberger Feuerwehr wegen eines möglichen Rauchmelderalarms an das untere Ende der Hanfelder Straße in Starnberg gerufen wurde. Ein Anwohner hatte ein lautes Pfeifen vernommen und es für einen Rauchmelder gehalten. Die Feuerwehr habe das Pfeifen auch gehört – nur war es kein Rauchmelder, sondern eher ein Warnton einer Tiefkühltruhe oder eines Kühlschranks, berichtete Einsatzleiter Max Wastian. Sicher konnte man sich nicht sein, weswegen die Wohnung außen von Feuerwehrleuten von der Drehleiter aus überprüft wurde. Hinweise auf ein Feuer gab es nicht, weswegen die Polizei auch darauf verzichtete, die Wohnung öffnen zu lassen.

Noch während des Ausrückens zu diesem kam der nächste Alarm, und der hatte es in sich. Am Steininger Grundstück, einem Badegelände am Unteren Seeweg, hatte sich ein Mann offenbar beim Sprung von einem Steg ins Wasser schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei sei der Mann bewusstlos gewesen, nachdem er auf dem Boden aufgekommen sei.
Da ein Rettungshubschrauber bereits im Anflug war, räumte die Feuerwehr einen Teil des Badegeländes, damit der Helikopter landen konnte. Etwa 150 Badegäste seien davon betroffen gewesen, berichtete Starnbergs Kommandant Markus Grasl. Allerdings ist das Gelände dort abschüssig – der Pilot entschied, Notarzt und Notfallsanitäter aus dem Hubschrauber abzuseilen und dann am Almeidaberg zu landen. Der Verletzte wurde schließlich mit einem Rettungswagen zum Helikopter gebracht und von dort in ein Krankenhaus geflogen.
Kreiswasserwacht mahnt zu äußerster Vorsicht
Ganz unabhängig vom aktuellen Fall mahnt der Pressesprecher der Kreiswasserwacht Starnberg, Oliver Jauch, an den Ufern der Seen und den Stegen derzeit zu äußerster Vorsicht. „Wir haben extrem niedrige Wasserstände“, sagte Jauch auf Merkur-Anfrage. Da sei die Gefahr groß, bei einem Sprung viel zu schnell auf dem Boden aufzukommen und sich auch schwer zu verletzen. Diese Gefahr steige bei Sprüngen mit dem Kopf voraus. Dann könne es auch zu Verletzungen an der Wirbelsäule kommen. „Bitte springen Sie nur ins Wasser, wenn Sie sich vorher überzeugt haben, dass es auch tief genug ist“, betonte Jauch.
Alarm Nummer 3 kam um 13.55 Uhr, es war der dritte in 15 Minuten. An der Kreuzung Ludwigstraße/Wittelsbacherstraße waren beim Abbiegen zwei Fahrzeuge kollidiert. Nach Angaben der Polizei erlitt dabei eine Fahrerin einen Schock. Die Beteiligten wurden vom Rettungsdienst betreut. Die Feuerwehr sperrte den Bereich ab, band auslaufende Flüssigkeiten und reinigte die Fahrbahn.
Notfall Nummer 4 war schwerwiegender. Im Creativ-Center an der Gautinger Straße war eine Person auf einer Treppe schwer gestürzt. Da der Rettungsdienst mit den anderen Unfällen beschäftigt war, eilten Rettungssanitäter der Feuerwehr dorthin und kümmerten sich um den Patienten. Dieser musste behutsam mit der Drehleiter aus dem dritten Stock geholt werden. Auch dort war ein Rettungshubschrauber im Einsatz, der auf der Wiese neben dem Creativ-Center gelandet war. Die Feuerwehr wäre auch bereitgestanden, um die Gautinger Straße zu sperren, falls erforderlich.